Wülfrath will Wiedergutmachung für die Pleite in Remscheid.

Tobias Dumschat (beim Wurf) steht den Wülfrathern wieder zur Verfügung. Archiv
Tobias Dumschat (beim Wurf) steht den Wülfrathern wieder zur Verfügung. Archiv

Tobias Dumschat (beim Wurf) steht den Wülfrathern wieder zur Verfügung. Archiv

Stefan Fries

Tobias Dumschat (beim Wurf) steht den Wülfrathern wieder zur Verfügung. Archiv

Wülfrath. So verärgert Jan Kassens, Trainer des Handball-Oberligisten TB Wülfrath, vergangenen Samstag nach dem Spiel in Remscheid war, mindestens genau so kämpferisch gibt er sich vor dem Heimduell gegen DJK Adler Königshof (Samstag, 19.30 Uhr/Fliethe). „Wir werden die Punkte vor unserem heimischen Publikum sicherlich nicht einfach so verschenken“, sagt der Trainer und fügt an: „Wenn es uns gelingt, aus einer stabilen Abwehr heraus zu spielen und den Kampf anzunehmen, sind wir auch gegen die Adler nicht chancenlos“, gibt sich Kassens zuversichtlich.

TBW war nach dem Hinspiel nicht unzufrieden

Tatsächlich verfügen die Königshofer mit 464 Toren über den besten Angriff, doch ihre Abwehr ist mit 430 Gegentreffern fast genauso wackelig wie die des TBW. Gerade der Tabellennachbar Mettmann-Sport hatte zu Saisonbeginn gezeigt, wie man die Krefelder in die Knie zwingt. Auch die Kalkstädter selbst waren nach dem Hinspiel nicht unzufrieden.

Auch wenn sich die Niederlage mit 33:42 recht deutlich anhörte, hielt der TBW bis zur 50. Minute gut mit (28:32). Zur Halbzeit beim Stand vom 16:17 lag sogar eine Überraschung in der Luft.

Besonders Bastian Schlierkamp sollte sich daran erinnern. Er netzte der DJK zwölf Tore ein. Sein Bruder Florian wird allerdings wegen einer Verletzung (Sehnenriss) wohl mehrere Wochen ausfallen.

Auf das personelle Auffüllen aus der Zweiten, die kurz vorher um Punkte für den Klassenerhalt spielt, verzichtet der Übungsleiter fast sicher. Lediglich zwei bis drei Talente aus der A-Jugend sollen mit auf die Bank. Im Unterschied zur vergangenen Woche verspricht der Wülfrather Trainer den Zuschauern: „Diesmal wird es auf jeden Fall mehr Feuer im Spiel geben.“

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