In der Handball-Oberliga lieferte sich die Haaner Unitas in eigener Halle ein höchst spannendes Duell mit der HG Remscheid.

In der Handball-Oberliga lieferte sich die Haaner Unitas in eigener Halle ein höchst spannendes Duell mit der HG Remscheid.
Alexander Metz (l.), Domagoj Golec (Mitte) und Moritz Blau (r., verdeckt) bildeten den Unitas-Innenblock.

Alexander Metz (l.), Domagoj Golec (Mitte) und Moritz Blau (r., verdeckt) bildeten den Unitas-Innenblock.

Alexander Metz (l.), Domagoj Golec (Mitte) und Moritz Blau (r., verdeckt) bildeten den Unitas-Innenblock.

Alexander Metz (l.), Domagoj Golec (Mitte) und Moritz Blau (r., verdeckt) bildeten den Unitas-Innenblock.

Alexander Metz (l.), Domagoj Golec (Mitte) und Moritz Blau (r., verdeckt) bildeten den Unitas-Innenblock.

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Alexander Metz (l.), Domagoj Golec (Mitte) und Moritz Blau (r., verdeckt) bildeten den Unitas-Innenblock.

Kreis Mettmann.Das Oberliga-Duell zwischen der DJK Unitas Haan und der BG Remscheid, das die Gartenstädter mit 30:25 (14:11) für sich entschieden, war an Spannung nicht zu überbieten. Erstmals seit langer Zeit spielten die Unitas-Handballer wieder vor einer mit knapp 400 Zuschauern gut gefüllten Tribüne in der Halle an der Adlerstraße, und die Fans kamen wahrlich auf ihre Kosten. Das lag aber nicht nur an den beiden Mannschaften, sondern auch am Schiedsrichtergespann, das mit einigen umstrittenen Entscheidungen für die entsprechende Würze sorgte. So auch in der Schlussphase, als sich die Haaner nach einer doppelten Zeitstrafe gegen Domagoj Golec und der Hinausstellung von Markus Witkowski in der entscheidenden Phase der Partie plötzlich in doppelter Unterzahl sahen.

Weil Golec seine insgesamt dritte Zeitstrafe und die damit verbundene Disqualifikation wegen Meckerns kassierte, platzte Jurek Tomasik der Kragen. Denn der Unitas-Trainer sah in diesem Moment die Früchte der bis dahin guten Vorstellung seiner Mannschaft verloren. Doch wider Erwarten stemmte sich das Haaner Team diesmal mit aller Macht gegen die Offensivbemühungen der Remscheider, die zu diesem Zeitpunkt mit 23:26 (57.) zurücklagen. Den Gastgebern spielte in die Karten, dass Torwart Niklas Mack den Siebenmeter von Joscha Saalmann hielt. Die Parade wirkte wie ein Weckruf für seine Kollegen. Zwar verkürzte Lukas Steinhoff mit dem nächsten Strafwurf auf 24:26, doch auf der anderen Seite verwandelte Moritz Blau nicht minder souverän einen Siebenmeter zum 27:24 – noch 2:15 Minuten waren da zu spielen.

Das Geschehen wogte hin und her, denn nur 15 Sekunden später hämmerte André Niese den Ball aus dem linken Rückraum zum 25:27 ins Netz. Im Gegenzug behielt Marcel Billen die Nerven, erhöhte von rechtsaußen auf 28:25. Dann erkannten die Schiris bei Lukas Steinhoff auf Offensivfoul – im Gegenzug markierte Billen von der Kreismitte das 29:25. Als Niklas Lüttger von der rechten Seite den Haaner Kasten verfehlte, nahm Tomasik noch eine Auszeit – 33 Sekunden Spielzeit zeigte die Uhr noch an. Mit einem weiteren Siebenmeter stellte Billen zehn Sekunden vor dem Abpfiff den 30:25-Endstand her und setzte damit den Schlusspunkt unter eine Begegnung, die den Unitas-Fans Geschmack auf mehr machte. bs

ME-Sport lässt Neukirchen nicht den Hauch einer Chance

Erleichtert klatschten sich die Handballer von ME-Sport nach dem 32:22 (15:12)-Sieg gegen den SV Neukirchen. ab. Nach vier Spielen ohne Erfolg punktete der Oberliga-Aufsteiger nun wieder doppelt. Dabei präsentierte sich das Team von Jürgen Tiedermann gegen die routinierten Gäste von ihrer besten Seite und ließ dem Gegner insbesondere im zweiten Durchgang mit nur zehn Treffern nicht den Hauch einer Chance. özi

Lintorfer stecken jetzt mittendrin im Kampf um den Klassenerhalt

Wer nach dem Schlusspfiff des Oberliga-Heimspiels des TuS Lintorf gegen den TV Oppum noch eine Weile in der Halle blieb, sah restlos niedergeschlagene Lintorfer, die entweder auf ihren Stühlen harrten oder auf dem Boden lagen. Die Blicke gingen überall ins Leere. Irgendwie konnten sie es noch immer nicht fassen, dass es erneut eine Niederlage gab – diesmal ein 25:27 (12:14) gegen den Tabellennachbarn aus Krefeld. Somit steht für den Aufsteiger vom Breitscheider Weg ab sofort knallharter Abstiegskampf auf der Agenda. wm

TV Angermund lieferte starke Leistung in zweiter Hälfte ab

Im Oberliga-Heimspiel seines TV Angermund gegen den MTV Dinslaken lief für die Hausherren zunächst nicht viel zusammen. Dennoch reichte es für die Gastgeber nach einem 14:15-Rückstand zur Pause am Ende zu einem 32:29-Erfolg. Während Torwart Matthias Jakubiak im Verlauf des Spiels zu alter Form zurückfand (18 Paraden), lieferte auch die Abwehr um Lars Brümmer und Benny Axning im zweiten Durchgang einen starken Auftritt ab, vorne setzte Martin Gensch seinen Kreisläufer Nico Merten immer wieder mit feinen Anspielen in Szene. wm

Mettmann-Sport verschafft sich Entlastung im Abstiegskampf

Mit dem 27:22 (14:11)-Sieg gegen den TV Lobberich verschafften sich die ME-Sport-Handballerinnen Luft im Abstiegskampf der Oberliga. Wie ausgewechselt gingen die Mettmannerinnen in die Begegnung. Mit klugen Variationen zwischen dem eigenen Zug zum Tor und Anspielen an den Kreis zu der gut positionierten Svenja Schulz sorgte der gut harmonierende Mettmanner Rückraum immer wieder für Entlastung. özi

Frauen des TB Wülfrath feiern den achten Sieg in dieser Saison

Der Jubel der Handballerinnen des TB Wülfrath nach dem Abpfiff war riesig. Das Oberliga-Team setzte sich knapp mit 20:19 (9:10) bei der SG Überruhr durch. Zu verdanken hatte die Mannschaft das der eigenen, phänomenalen Abwehrleistung. Damit legte der Oberliga-Spitzenreiter die Basis für den achten Sieg in dieser Saison – und das trotz großer personeller Schwierigkeiten. Nach einem spannenden Hin und Her kippte die Partie am Ende zugunsten des TBW. bs

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