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Moritz Blau (am Ball) fehlte wegen eines Urlaubes. WZ-Archiv

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Moritz Blau (am Ball) fehlte wegen eines Urlaubes. WZ-Archiv

VfB Homberg – DJK Unitas Haan 32:18 (14:8). Den Unitas-Handballern missglückte der Jahresauftakt. Nur einmal lagen die Haaner im Oberliga-Duell vorne – mit 1:0. Danach aber drückten die Homberger der Partie ihren Stempel auf. Und beherzigten dabei ein einfaches taktisches Rezept. „Sie haben sich hinten reingestellt und uns aus dem Rückraum werfen lassen. Da fehlte es uns aber an der Durchschlagskraft“, berichtete Ronny Lasch.

Team von Ronny Lasch fehlten Alternativen im Rückraum

Den Ausfall von Moritz Blau (Urlaub) und Dawid Rosiak (Hochzeitsreise) hatte der Unitas-Trainer einkalkuliert, dann fiel aber kurzfristig auch noch Philip Schmalbuch aus – der werdende Vater eilte ins Krankenhaus. Damit blieben den Haanern kaum Alternativen im Rückraum. Weil es zudem im Angriff an kreativen Ideen fehlte, fand der Ball nur selten den Weg ins Homberger Netz. Mit Stefan Graedtke musste kurz vor dem Anpfiff auch noch ein Torhüter passen – der Routinier renkte sich zwei Wirbel aus.

Zwar stand die Unitas-Abwehr sehr kompakt, doch die gute Defensivarbeit vermochte die mangelnde Torausbeute nicht wettzumachen. „Das ist ärgerlich für die Jungs und auch für die Zuschauer, die uns begleitet haben“, stellte Lasch fest. Angesichts der schlechten Trainingsbedingungen über Weihnachten wollte der Coach seiner Truppe aber keinen Vorwurf machen. Zumal einigen Akteuren der Frust über die aktuelle Situation ins Gesicht geschrieben stand. „Sie haben mit hängenden Köpfen dagesessen, einige hatten Tränen in den Augen. Im Moment kämpfen wir einfach mit stumpfen Waffen“, betonte Lasch.

Die Homberger konnten es sich dagegen leisten, ohne Mirko Szymanowicz, Jens Niehoff und Sven Upietz zu beginnen und den angeschlagenen Tobias Reich zu schonen. Den 0:1-Rückstand drehten sie schnell in eine 9:2Führung – und Lasch nahm seine erste Auszeit. Bis zur Pause hielten die Haaner den Abstand konstant, nach dem Seitenwechsel wuchs der Homberger Vorsprung aber zwischenzeitlich sogar auf 17 Tore an.

Unitas: Goeken, Heinrichsdorff – Mohaupt, Kreisköther, Krüger (2), Obermeier (1), Billen (2), Verholen (4), Mühlenhaupt (3), Sorgnit (1), Metz (1), Kleine-Boymann (2), Klasmann.

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