1. FC Wülfrath behält in der ersten Runde beim Landesligisten ESC Rellinghausen mit 5:3 die Oberhand.

Erleichtert waren die Wülfrather Fußballer, die erst nach Elfmeterschießen in Rellinghausen gewannen.
Erleichtert waren die Wülfrather Fußballer, die erst nach Elfmeterschießen in Rellinghausen gewannen.

Erleichtert waren die Wülfrather Fußballer, die erst nach Elfmeterschießen in Rellinghausen gewannen.

Simone Bahrmann

Erleichtert waren die Wülfrather Fußballer, die erst nach Elfmeterschießen in Rellinghausen gewannen.

Wülfrath. Wer glaubt, dass nur der DFB-Pokal spannende Geschichten schreibt, der irrt. Der 1. FC Wülfrath lieferte sich mit dem ESC Rellinghausen einen Pokalkrimi erster Klasse. Nach der regulären Spielzeit stand es unentschieden. Da auch die Verlängerung keinen Sieger hervorbringen konnte, mussten beide Mannschaften ins Elfmeterschießen. Hier hielt Wülfraths Torwart Pascal Grote zwei Elfmeter und brachte seine Mannschaft damit eine Runde weiter. So siegte der FCW mit 5:3 (0:0, 1:1).

Dabei hatte die Partie alles andere als hoffnungsvoll begonnen. Bereits nach zehn Minuten sah FCW-Verteidiger Ivan Simic die rote Karte wegen einer Notbremse und wird seiner Mannschaft mindestens zwei Spiele fehlen. Den folgenden Strafstoß parierte Grote.

In der Folge wurden die Wülfrather immer besser, ohne jedoch zu guten Chancen zu kommen. Erst nach dem Seitenwechsel wurden die Wülfrather auch in ihren Chancen zwingender. „In der zweiten Hälfte war Rellinghausen in Bedrängnis, aber wir haben unsere Chancen nicht verwandeln können“, so FCW-Vorsitzender Michael Massenberg. Martin Osei, Florian Grün und Ganesh Pundt scheiterten am Rellinghauser Torwart. „Der hat seine Mannschaft im Spiel gehalten“, so Massenberg.

So ging es torlos in die Verlängerung. Da brachte dann Grün den FCW in Front. In der 112. Minute traf er zum 1:0. Damit schien der FCW auf der Siegerstraße, doch nur vier Minuten später glich der Essener Gastgeber aus. Thomas Hobucher, der früher beim FCW gespielt hat, glich für Rellinghausen aus.

Torwart Marcel Grote pariert zweimal

So mussten beide Mannschaften ins Elfmeterschießen. Hier hatten die Wülfrather die besseren Nerven. Pundt, Martin Haschke, Hakan Yalcinkaya und Grün trafen. Da Grote zwei Strafstöße hielt, musste ein fünfter Wülfrather Schütze gar nicht mehr antreten. „Wir sind froh, dass wir eine Runde weiter sind“; Massenberg. Er sieht mit dem Sieg die Generalprobe für die Meisterschaft am kommenden Wochenende geglückt. Dann muss aber eine Entscheidung in 90 Minuten fallen, denn in der Liga gibt es kein Elfmeterschießen.

Zum ersten Punktspiel erwartet der FCW den 1. FC Viersen am Sonntag. Anpfiff am Erbacher Berg ist um 15 Uhr.

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