Gegen Grün-Weiß Wuppertal darf der Stürmer nach seiner Sperre wieder ins Spiel eingreifen.

Fußball-Landesliga
Zuletzt war der 1. FC Wülfrath zu harmlos vor dem gegnerischen Tor. Stürmer Serkan Hacisalihoglu soll das ändern.

Zuletzt war der 1. FC Wülfrath zu harmlos vor dem gegnerischen Tor. Stürmer Serkan Hacisalihoglu soll das ändern.

Dietrich Janicki

Zuletzt war der 1. FC Wülfrath zu harmlos vor dem gegnerischen Tor. Stürmer Serkan Hacisalihoglu soll das ändern.

Wülfrath. Trotz eifrigen Bemühens gelingt es den Landesliga-Fußballern des 1. FC Wülfrath nicht, die Abstiegszone zu verlassen. Nach der unglücklichen 0:1-Niederlage gegen den FC Remscheid rutschte das Team von Zeljko Nikolic wieder auf den Relegationsplatz ab. Der FCW muss vor dem Spiel morgen gegen TuS Grün-Weiß Wuppertal daher weiter um den Klassenerhalt zittern.

„Wir haben bis zum Saisonende noch vier Endspiele vor uns“, bringt Michael Massenberg die prekäre Lage auf den Punkt. Der FCW-Vorsitzende glaubt aber fest daran, dass seine Mannschaft auch in der kommenden Saison der Landesliga angehören wird.

„Alle sind vom Klassenerhalt überzeugt, ziehen an einem Strang.“

Michael Massenberg, Vorsitzender 1. FC Wülfrath

„Im Team herrscht trotz der schwierigen Tabellensituation gute Stimmung. Alle sind vom Klassenerhalt überzeugt, ziehen an einem Strang und wollen in den kommenden Spielen mit Kampfgeist, großer Laufbereitschaft und spielerisch überzeugenden Vorstellungen den Klassenerhalt schaffen“, sagt er.

Massenberg macht deutlich, dass seiner Mannschaft in den letzten Begegnungen spielerisch und kämpferisch keine Vorwürfe zu machen waren. „Da hat sich jeder reingehängt und wollte unbedingt gewinnen.“

Noch unklar, ob Hacisalihoglu von Beginn an spielen wird

Das wesentliche Manko des Teams zeigte sich jedoch auch gegen die Remscheider. „Wir sind vor dem gegnerischen Gehäuse einfach zu harmlos und lassen die klarsten Chancen aus.“ Da ist der Wülfrather Präses froh, dass in Wuppertal Torjäger Serkan Hacisalihoglu nach vierwöchiger Sperre wieder spielberechtigt ist. „Von ihm erwarte ich in der Offensive eine Menge Impulse. Im Training zog er zuletzt prima mit und zeigte Präsenz.“

Ob Trainer Zeljko Nikolic den Angreifer aber nach vierwöchiger Pause von Beginn an einsetze, wisse er nicht, sagt Massenberg. „Es sieht so aus, dass Serkan von Beginn an aufläuft“, erklärt hingegen der Wülfrather Coach. „Zumal mir voraussichtlich mit Maximilian Steinebach ein wichtiger Angreifer verletzt ausfällt.“

Ein Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Kapitän Sebastian Saufhaus (erkrankt). Zwei FCW-Akteure sind besonders motiviert und brennen auf ihren Einsatz. Denn Ivan Simic und Kaan Kursun wechselten in der Winterpause von Grün-Weiß Wuppertal zum FCW.

Die Wuppertaler zählen zu den positiven Überraschungen in dieser Spielzeit. Als Aufsteiger belegen sie derzeit den sechsten Tabellenplatz. Vergangene Woche gab es für sie aber einen Rückschlag. Beim Spitzenreiter SC West kassierten die Grün-Weißen eine 0:6-Klatsche.

Für Michael Massenberg und Trainer Zeljko Nikolic war das nur ein einmaliger Ausrutscher: „Das ist eine spielerisch starke Mannschaft, vor der wir eine Menge Respekt haben“, sagt Massenberg.

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