Der Landesligist will an die gute Leistung der Vorwoche anknüpfen.

Wülfrath. Die Aussage von Zeljko Nikolic ist klar und deutlich. „Der 2:0-Erfolg beim DSC 99 war nicht viel wert, wenn es uns gegen Essen-West nicht gelingt, nachzulegen. Es muss mit den Leistungsschwankungen aufhören, die unseren bisherigen Saisonverlauf prägen“, sagt der Trainer des 1. FC Wülfrath. Von seiner Mannschaft erwartet Nikolic erneut einen Dreier.

Engin Kizilaslan sieht die Lage genauso. „Wir müssen den letzten Auswärtssieg mit einem Heimerfolg vergolden“, erklärt der Vize-Kapitän. Das setzt aber voraus, dass die Mannschaft an die spielerisch und kämpferisch überzeugende Vorstellung beim DSC 99 anknüpft, stellt Kizilaslan fest.

In der Landesliga-Partie gegen den TuS Essen-West (Sonntag, 15 Uhr, Rheinkalkstadion am Erbacher Berg) ist mit der gleichen Startformation wie in der Vorwoche zu rechnen. „Ich habe noch immer einige verletzte Spieler, so dass die Alternativen für die Aufstellung rar sind“, erklärt Zeljko Nikolic. Im Gegensatz zur Vorwoche stoßen aber Denis Levering, der aus privaten Gründen ausfiel, und auch Hakan Sagmak, der nach überstandener Verletzung in dieser Woche wieder in das Training einstieg, wieder zum Kader.

Nikolic hat sich einige Informationen über die Essener eingeholt. „Das ist eine Mannschaft, die kompakt in der Abwehr steht und mit schnellen Konterangriffen versucht, zum Torerfolg zu kommen. Da müssen wir gut aufpassen, dass wir nicht in einen dieser Gegenangriffe laufen. Wir haben in dieser Spielzeit leider schon einige unnötige Treffer durch schnelles Konterspiel kassiert“, analysiert der FCW-Coach.

Vize-Kapitän Kizilaslan warnt davor, den Gegner zu unterschätzen

Kizilaslan kennt den Kontrahenten überhaupt nicht, warnt aber, den Drittletzten zu unterschätzen. „Die Essener haben immerhin zuletzt beim VdS Nievenheim mit 3:2 gewonnen, während wir gegen diesen Gegner zu Hause mit 0:3 verloren haben“, zieht er den Quervergleich. Der 32-Jährige macht deutlich, dass der FCW mit einem Sieg die Chance hat, endlich ins Mittelfeld der Landesliga zu rücken. „Zumal wir eine Woche später gegen den Rather SV erneut ein Heimspiel bestreiten Beide Gegner sehe ich übrigens mit uns auf Augenhöhe“, betont er.

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