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Calogero Cavaleri (l.) hängt zwei Hiesfelder ab.

Calogero Cavaleri (l.) hängt zwei Hiesfelder ab.

Simone Bahrmann

Calogero Cavaleri (l.) hängt zwei Hiesfelder ab.

Wülfrath. Die Krise beim FCW geht weiter. Mit 0:4 hat der 1. FC Wülfrath die Partie in der Niederrheinliga gegen TV Jahn Hiesfeld verloren. Schon nach 20 Sekunden gerieten die Wülfrather durch ein Eigentor von Ivan Simic in Rückstand und schafften es von Beginn an nicht ins Spiel zu finden. „Es zieht sich wie ein roter Faden. Bedingt durch die Verletzungen müssen wir von Spiel zu Spiel schauen“, so FCW-Boss Michael Massenberg nach der bitteren Niederlage. Neben den langzeitverletzten Daniel Stolzenberg und Dennis Levering fallen Ganesh Pundt (Schulter-OP), Martin Haschke (Knöchelbruch), Kasim Karafil (Innenbandriss), Ibo Bayraktar (Muskelbündelriss), Martin Osei (Zerrung), Engin Kizilarslan (Knöchelprobleme) und Markus Fürguth (Hals verdreht) aus.

„Mir bleibt wohl nichts anderes übrig, als ein paar Jungs aus unserer Kreisliga-B-Mannschaft in den Kader zu berufen. Wir müssen schleunigst neue Akteure dazu gewinnen. Ich brauche jedoch keine Spieler, die zum Probetraining kommen, sondern Jungs, die uns auf Anhieb weiterhelfen“, so Kurth.

In der 36. Minute kam es dann, wie es kommen musste, und Jahn Hiesfeld konnte auf 2:0 erhöhen. „Wir haben den Gegnern, die unglaublich stark waren, ein Geschenk gemacht und dürfen uns nicht wundern, wenn wir so ein Gegentor bekommen“, sagte Massenberg. Man werde das Spiel abhaken und sich nun auf die kommenden Aufgaben konzentrieren.

Fortschritte gibt es indes bei den Transferaktivitäten. Massenberg vermeldete erste Erfolge. „Wir haben Marco Manske auf der Sechserposition von Rot-Weiß-Essen verpflichtet, um der Mannschaft ein Signal zu senden, dass wir trotz der Verletzungen handeln wollen und müssen“, betont Massenberg. Einige Formalitäten muss er noch im Falle von Steven Henning regeln, der zuletzt in Thailand gespielt hatte. „Hier müssen wir noch mit dem DFB sprechen. Doch am allerwichtigsten ist, dass die Spieler erkennen, dass es aufwärts geht – auf und neben dem Platz.“

Wülfrath: Grote – Simic, Yalcinkaya, Rauner, Kizilarslan (57. Edirneli), Grün, Fürguth, Cavaleri, Bektas (77. Otto), Feind

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