In der Hinrunde hatten die Ratinger gegen den Aufsteiger verloren.

Fußball-Oberliga
Das Ratinger Team will auch zu Hause eine Macht werden und vor eigenem Publikum brillieren. Archiv

Das Ratinger Team will auch zu Hause eine Macht werden und vor eigenem Publikum brillieren. Archiv

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Das Ratinger Team will auch zu Hause eine Macht werden und vor eigenem Publikum brillieren. Archiv

Ratingen. Bei den Verantwortlichen von Ratingen 04/19 blickte man nach der Hinrunde in zufriedene Gesichter. 30 Punkte, Platz fünf in der Tabelle und eine gefestigte Mannschaft waren das Ergebnis zur Winterpause – trotz des personellen Umbruchs vor der aktuellen Spielzeit.

Ratinger wollen Heimstärke entwickeln

Nur mit der mageren Punkteausbeute vor heimischem Publikum haderte der Fußball-Oberligist, der von bisher neun Heimspielen nur vier Partien für sich entscheiden konnte. Auf fremden Plätzen sammelten die Ratinger dagegen 20 Punkte und mussten sich einzig dem kommenden Gegner aus Bocholt geschlagen geben. Im Rückspiel gegen den Aufsteiger (Sonntag, 15 Uhr) soll jetzt der Grundstein für eine Heimstärke in der zweiten Saisonhälfte gelegt werden.

„Wir wollen unsere eigene Festung aufbauen und zu Hause möglichst ungeschlagen bleiben“, betont Kapitän Thomas Denker nach dem 3:2-Auftaktsieg beim VfB Hilden. Für Trainer Peter Radojewski wurden die nötigen Voraussetzungen geschaffen, um die eigenen Stärken den Ratinger Zuschauern künftig öfter präsentieren zu können: „Das Team hat sich weiterentwickelt und ist stabiler geworden“, sagt der 46-jährige Coach, dessen Mannschaft an den ersten Spieltagen meist keine konzentrierte Leistung über die gesamte Spieldauer abrufen konnte.

Zwei Gesichter zeigten die Blau-Gelben auch im Hinspiel gegen Bocholt, als eine schwache zweite Halbzeit den Ratingern nach einer 1:0-Pausenführung noch den Sieg kostete. Ohne die verletzten Damian Bartsch und Faisal Aziz sowie dem erkrankten Dennis Wibbe soll mit dem Selbstvertrauen aus dem Spiel gegen Hilden eine erneute Niederlage gegen die spielstarken Gäste verhindert werden.

Wiedergutmachung für Hinspiel-Niederlage ist das Ziel

„Es ist schön, dass die Mannschaft trotz der widrigen Umstände gut aus der Winterpause gekommen ist“, sagt Radojewski. „Jetzt wollen wir auch gegen Bocholt punkten und können dabei einiges aus dem Hinspiel wiedergutmachen.“ Der Schlüssel zum Erfolg liegt für Denker in einer Mischung aus Einsatz und Effizienz. „Wir müssen viel Kampf an den Tag legen und versuchen spielerische Akzente zu setzen, um mit einem Sieg den dritten Platz zu festigen“, sagt der defensive Mittelfeldspieler.

Mit sechs Punkten Rückstand auf das Spitzenduo aus Velbert und Wuppertal, das sich an diesem Spieltag im direkten Duell gegenübersteht, richtet sich der Blick der Ratinger vorerst nicht weiter nach oben. „Die Tabelle ist sehr eng und wir können auch schnell wieder abrutschen“, warnt Radojewski. Mit einer verbesserten Heimbilanz und einem Sieg gegen Bocholt sollte das jedoch nicht passieren.

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