Aktion: Westdeutsche Zeitung und Electronic Partner loben auch in diesem Jahr wieder den Schulpreis aus.

Kreis Mettmann. Schule macht Spaß. Schule ist lebendig. Schule fördert. Schule ist viel mehr als stures Büffeln, um im Berufsleben eine Chance zu haben. Wie sehr diese Thesen für die Bildungseinrichtungen in den zehn Städten des Kreises gelten, hat in den vergangenen Jahren der Schulpreis gezeigt, den die Westdeutsche Zeitung und das Düsseldorfer Unternehmen Electronic Partner vergeben haben. Daher werden auch 2011 wieder besondere Projekte ausgezeichnet.

Die Sieger werden am 16. Februar bekannt gegeben

Und wie im Vorjahr soll sich das Engagement für die Teilnehmer lohnen: Wer am 16. Februar 2011 als einer der Gewinner für den kreativsten, innovativsten und interessantesten Beitrag ausgezeichnet wird, darf sich über Geldpreise zwischen 1250 Euro für den Sieger und 500 Euro für den Drittplatzierten in jeweils drei Kategorien (siehe "Die Regeln") freuen. Ideenreichtum wird mit ingesamt 7500 Euro unterstützt.

Über das, was preiswürdig ist, berät und entscheidet eine Jury, für die unter anderen auch in diesem Jahr wieder die Schuldezernentin des Kreises Mettmann, Ulrike Haase, gewonnen werden konnte. Im vergangenen Jahr hatte sie sich mit für die "Aktion Tagwerk" der Peter-Ustinov-Gesamtschule in Monheim als Gewinner bei den weiterführenden Schulen oder für das Projekte "Mathe XXL" der Lindenschule in Wülfrath ausgesprochen. Und egal, ob Sieger oder nicht - alle Arbeiten legten Beweis dafür ab, dass Schule gesellschaftliche Bedeutung besitzt.

Dies weiß auch der Schirmherr, der diesmal den Schulpreis unterstützt: Als Vater einer eigenen Tochter und von zwei Kindern, die Gattin Heike Henkel mit in die Ehe gebracht hat, weiß das ehemalige Zehnkampf-Ass Paul Meier ganz genau, welches schier unerschöpfliche Reservoir schulische Bildung zu öffnen in der Lage ist.

Meier selbst hat seine fundierte Ausbildung zum Erfolg im Leben nach der Zeit als Sport-Profi verholfen: Heute arbeitet er erfolgreich bei einem US-Software-Unternehmen in Köln.

Der Preis ist aufgeteilt in drei Gruppen: Grundschulen, weiterführende Schulen, Berufskollegs/Förderschulen. In jeder Gruppe werden vergeben: 1.Preis: 1250 Euro; 2.Preis: 750 Euro; drei 3.Preise à 500 Euro.

Schulen können sich mit Ideen, Projekten, Initiativen in folgenden Kategorien bewerben: Integration (Senioren helfen in Schulen, Migrantenförderung etc.), Leseförderung, musische Projekte, Lebensraum Schule (Schulgarten, Elterncafé, Ganztag etc.), selbstständige Schule (Kooperation mit Institutionen oder Firmen etc.).

Alle Schule aus dem Kreis Mettmann Schulen können sich bis zum 22.Dezember bewerben: Westdeutsche Zeitung, Lokalredaktion Kreis Mettmann, Otto-Hausmann-Ring 185, 42115 Wuppertal. Oder per Mail an redaktion.kreis-mettmann@westdeutsche-zeitung.de

Der am 27. Juli 1971 in Velbert geborene Paul Meier war in den 1990er-Jahren einer von Deutschlands besten Zehnkämpfern. Der Sympathieträger der Leichtathletikszene wurde bei Olympischen Spielen 1992 Sechster, bei der Weltmeisterschaft 1993 Dritter. Meier gehörte dem TSV Bayer 04 Leverkusen an. 1999 beendete er seine Sportlerlaufbahn. Seinen starken persönlichen Bezug zu "seinem" Sport hat der diplomierte Maschinenbau-Ingenieur bis heute nicht verloren.

Als Präsident des deutschen Zehnkampf-Teams begleitet Meier die Förderung des Nachwuchses. 2004 heiratete Meier die Hochsprung-Weltmeisterin und -Olympiasiegerin Heike Henkel. Aus der Ehe stammt Tochter Marlene. Beruflich hat sich Meier als Direktor einer US-Software-Firma etabliert.

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