Projekte können bis 22. Januar eingereicht werden. Die Sieger werden am 16. Februar ausgezeichnet.

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Schulpreis und Autogramme: Im Vorjahr wurden die Sieger im NeanderLab Hilden ausgezeichnet – und mit Autogrammen des damaligen Schirmherrn, Fortuna-Fußballer Kai Schwertfeger. Archiv

Schulpreis und Autogramme: Im Vorjahr wurden die Sieger im NeanderLab Hilden ausgezeichnet – und mit Autogrammen des damaligen Schirmherrn, Fortuna-Fußballer Kai Schwertfeger. Archiv

Selbst Mutter von zwei Kindern: Autorin Michaela Thewes, Schirmherrin des Schulpreises, betonte die Bedeutung von Bildung.

Dirk Thomé, Bild 1 von 2

Schulpreis und Autogramme: Im Vorjahr wurden die Sieger im NeanderLab Hilden ausgezeichnet – und mit Autogrammen des damaligen Schirmherrn, Fortuna-Fußballer Kai Schwertfeger. Archiv

Kreis Mettmann. 22. Dezember. So lautete der Einsendeschluss für die Bewerber um den Schulpreis 2010. Vergessen Sie dieses Datum. Damit verhält es sich wie mit anderem vergänglichen Dingen jüngster Art: Alles Schnee von gestern.

Die Wirklichkeit war ein Postbote, der auch längst nach dem eigentlichen Anmeldeschluss Briefumschläge in der Redaktion abgegeben hat. Was tun? Alles nach dem 22. Dezember als leider verspätet aussortieren? Natürlich nicht! Dazu sind auch die Projektvorschläge für den aktuellen Schulpreis viel zu gut.

Es kam folglich lediglich die Verlängerung der Bewerbungsfrist in die engere Wahl. Und so soll es sein: Alle Schulen des Kreises Mettmann haben die Möglichkeit, sich bis Samstag, 22. Januar, in die Riege der etwa 40 anderen Schulen einzureihen, die bereits ihrem Ideenreichtum freien Lauf gelassen haben.

Wie bereits in den Vorjahren soll sich das Engagement für die Teilnehmer am Schulpreis, der gemeinsam von Westdeutscher Zeitung und Electronic Partner ausgelobt wird, natürlich auch lohnen: Wer am 16. Februar als einer der Gewinner für den kreativsten, innovativsten und interessantesten Beitrag ausgezeichnet wird, darf sich über Geldpreise zwischen 1.250 Euro für den Sieger und 500 Euro für den Drittplatzierten in jeweils drei Kategorien (siehe „Die Regeln“) freuen. Ideenreichtum wird mit ingesamt 7.500 Euro unterstützt.

Die Jury macht sich ihre Entscheidung nicht leicht

Was preiswürdig ist, entscheidet eine Jury, in der unter anderen auch in diesem Jahr wieder die Schuldezernentin des Kreises Mettmann, Ulrike Haase, sitzt. Die Expertin weiß, dass die Meinungsfindung bei der hohen Qualität der Einsendungen kein leichtes Unterfangen ist. Dieser Qual unterzieht sich die Jury jedoch gerne und mit der zu Gebote stehenden Zeit, um die begeisternden Einsendungen zu honorieren.

Der Preis ist aufgeteilt in drei Gruppen: Grundschulen, weiterführende Schulen, Berufskollegs/Förderschulen. In jeder Gruppe werden vergeben: 1. Preis: 1250 Euro; 2. Preis: 750 Euro; drei 3. Preise à 500 Euro.

Schulen können sich mit Ideen, Projekten, Initiativen in folgenden Kategorien bewerben: Integration (Senioren helfen in Schulen, Migrantenförderung etc.), Leseförderung, musische Projekte, Lebensraum Schule (Schulgarten, Elterncafé, Ganztag etc.), selbstständige Schule (Kooperation mit Institutionen oder Firmen etc.).


Alle Schule aus dem Kreis Mettmann Schulen können sich bis zum 22. Januar bewerben: Westdeutsche Zeitung, Herrn Arnulf Ramcke, Otto-Hausmann-Ring 185, 42115 Wuppertal. Oder per Mail an: arnulf.ramcke@westdeutsche- zeitung.de

An der Preisverleihung am 16. Februar wird auch der Schirmherr des diesjährigen Schulpreises teilnehmen: Paul Meier. Der 39-Jährige, der aus Velbert stammt, war in den 1990er Jahren einer von Deutschlands besten Zehnkämpfern. Bei den Olympischen Spielen 1992 wurde er Sechster, bei der Weltmeisterschaft 1993 Dritter. 2004 heiratete Meier die Hochsprung-Weltmeisterin und Olympiasiegerin Heike Henkel. Aus dieser Ehe stammt Tochter Marlene.

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