Düsseldorf (dpa). Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat im Streit um die Kohlenmonoxid-Pipeline der Bayer AG zwei Gutachten in Auftrag gegeben. Die zuständige Kammer habe entschieden "die sicherheitstechnische Lage in Sachen ,Bayer-Pipeline' weiter zu prüfen", teilte das Gericht am Montag mit.

Zwei Sachverständige aus Aachen und aus Berlin sollen Gutachten über die Erdbebensicherheit der CO-Pipeline sowie über die Materialeignung der Rohre und Rohrleitungsteile erstatten. Vermutlich wird es Monate dauern, bis die Ergebnisse vorliegen. Anschließend soll über einen Termin zur mündlichen Verhandlung entschieden werden.

In dem Verfahren geht es um den Planfeststellungsbeschluss für das umstrittene Großprojekt. Die Rohrverbindung soll das hochgiftige Kohlenmonoxid zwischen den Bayer-Werken Dormagen und Krefeld- Uerdingen transportieren.

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