Container der Absperrstationen werden größer. Bezirksregierung genehmigt Antrag von Bayer MaterialScience.

Kreis Mettmann. Nicht nur die Rohre der Kohlenmonoxid-Pipeline, sondern auch die nötigen Absperrvorrichtungen sind Gegenstand des Planfeststellungsverfahren. Bereits im April hatte die Firma Bayer MaterialScience bei der Bezirksregierung Düsseldorf einen Planänderungsbeschluss zu den Absperrschieberstationen der CO-Pipeline beantragt. Diesem Antrag ist die Bezirksregierung jetzt nachgekommen.

Stationen sind nötig, um die Rohre vor Korrosion zu schützen

Es geht im Wesentlichen um die geringfügige Vergrößerung der Flächen, die begrünt werden sollen sowie um größere Abmessungen der Stationscontainer zur Aufnahme der Mess-, Steuer- und Regeltechnik.

Auch die Tore der Zäune, die die Stationen umgeben, sollen geändert werden. Die zeitnahe Errichtung der Absperrstationen ist erforderlich, da der kathodische Korrosionsschutz, der die verlegte Rohrleitung gegen Korrosion schützt, an die Stationen angebunden wird.

Vor Erlass des Änderungsbeschlusses gab es eine Überprüfung der betroffenen Flächen durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung. Nach erfolgter Bescheinigung der Kampfmittelfreiheit können die Bauarbeiten in diesen Bereichen nun beginnen.

Zur Erinnerung: Das Oberverwaltungsgericht in Münster hatte im Dezember 2007 erlassen, dass Bayer nur auf eigenes Risiko die Leitung zu Ende bauen darf. Eine Inbetriebnahme ist bis zur Entscheidung in der Hauptsache jedoch ausgeschlossen.

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