Die CO-Pipeline, hier ein Archivbild vom Bau im Jahr 2007, muss bei Duisburg zum Teil wieder ausgegraben werden. (Archiv: Dirk Thome)
Die CO-Pipeline, hier ein Archivbild vom Bau im Jahr 2007, muss bei Duisburg zum Teil wieder ausgegraben werden. (Archiv: Dirk Thome)

Die CO-Pipeline, hier ein Archivbild vom Bau im Jahr 2007, muss bei Duisburg zum Teil wieder ausgegraben werden. (Archiv: Dirk Thome)

Die CO-Pipeline, hier ein Archivbild vom Bau im Jahr 2007, muss bei Duisburg zum Teil wieder ausgegraben werden. (Archiv: Dirk Thome)

Duisburg. Die umstrittene Kohlenmonoxid-Pipeline des Bayer-Konzerns muss teilweise wieder ausgegraben werden. An einigen Stellen in Duisburg bestehe der Verdacht, dass sich unter der Pipeline explosive Kriegs-Hinterlassenschaften befinden, teilte die Düsseldorfer Bezirksregierung am Montag mit.

Bislang seien aber keine Kampfmittel gefunden worden. Allein in Krefeld hätten die Detektoren an 268 Stellen Alarm geschlagen. Es sei dort aber stets nur Metallschrott zum Vorschein gekommen.

In Duisburg-Mündelheim führt die Pipeline durch ein Gebiet, das im Zweiten Weltkrieg unter starkem Artilleriebeschuss lag. Die 67 Kilometer lange Rohrverbindung soll das hochgiftige Kohlenmonoxid zwischen den Bayer-Werken Dormagen und Krefeld-Uerdingen transportieren.

Die Pläne hatten bei den Anrainern einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Mehr als 100 000 Menschen protestierten mit ihrer Unterschrift gegen die "Giftgas-Pipeline".

Über die Inbetriebnahme der Pipeline muss noch das DüsseldorferVerwaltungsgericht entscheiden. Kohlenmonoxid ist farb- und geruchlos und für Menschen tödlich. Bayer benötigt das Gas für die Kunststoff-Produktion. 

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