Noch sieben Wochen und vier Tage - dann wird WZ-Redakteur Andreas Keil seinen ersten Marathon laufen. Jetzt berichtet er wieder von seinen Trainingserfahrungen.

Kreis Mettmann. 24,75 Kilometer - so weit bin ich noch niemals zuvor gelaufen. Mit einer ordentlichen Portion Stolz bin ich nach meiner bisher längsten Laufeinheit wieder vor meiner Haustür angekommen.

Knapp über 20 Kilometer war ich vor zig Jahren schon einmal mit einem Freund gelaufen. Jetzt habe ich genau acht Wochen vor meinem geplanten ersten Marathon diese persönliche Schallmauer klar durchbrochen.

Und über meine spontane Reaktion musste ich schon fast selbst lachen: Die 17 Kilometer mehr schaffe ich nun auch noch. Tatsächlich spüre ich wohl meine Oberschenkel kräftig, hatte aber nicht das Gefühl, an meine Grenzen gelangt zu sein. Und das ist ein Gefühl, das mir nicht nur Mut macht, sondern sogar richtig anspornt.

Schon zwei Tage nach dem Lauf habe ich jetzt richtig Lust, die Laufdistanz noch weiter zu verlängern. Doch bis dahin liegt nun eine weitere Trainingswoche vor mir, in der ich, wie mir mein Trainigsmanager Tobias Kofferschläger es formuliert, über deutlich kürzere Strecken "Reize setzen und am Tempo arbeiten" soll.

Seit Ende der Sommerferien bereitet sich WZ-Redakteur Andreas Keil (42) auf seinen ersten Marathon-Lauf vor. An diesem Projekt lässt er die Leser durch das Lauftagebuch teilhaben. In unregelmäßigen Abständen kommen auch Fachleute aus verschiedenen Bereichen, die mit dem Langstreckenlaufen zu tun haben zu Wort.

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