„Daisy“ hat im Kreisgebiet im besten Sinne ganze Arbeit geleistet eine Winterwunderlandschaft geschaffen.

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Landschaftswärter Hans-Joachim Friebe liebt sein Gruiten auch im Winter.

Landschaftswärter Hans-Joachim Friebe liebt sein Gruiten auch im Winter.

Landschaftswärter Hans-Joachim Friebe liebt sein Gruiten auch im Winter.

Kreis Mettmann. Schneebretter, die über den Weg ragen, Eisgebilde die am Rand eines Baches entstanden sind - Winterimpressionen, wie wir sie sonst eher aus dem Alpenraum kennen, finden sich an vielen Stellen des Kreises. Die WZ hat sich Winterwunderlandschaften empfehlen lassen.

In Gruiten, im Tal der Düssel, ist das Revier des ehrenamtlichen Landschaftswächter Hans-Joachim Friebe. Die personifizierte Begeisterung für die Natur ist er bei jedem Wetter. Jetzt kommt er bei Eis und Schnee ins Schwärmen: "Jetzt sind es diese verwunschenen Dinge, die so faszinieren", sagt er und zeigt auf eine Eiskrone, die sich an herabhängenden Zweigen über der kleinen Düssel gebildet hat. "Man muss nur den Blick etwas für die besonderen Dinge schärfen, dann kann man tolle Impressionen einsammeln", betont der Naturfreund.

Für einen Spaziergang von beliebiger Länge empfiehlt Friebe den Weg von Gruiten-Dorf (an der Kreisstraße 20) zwischen Gruiten und Mettmann hinein ins Düsseltal in Richtung Neandertal. "Man kann aber genauso schön auch auf der anderen Seite des Dorfes um die Grube 7 laufen", stellt er achselzuckend fest. Rund um den alten Kalksteinbruch hat er am Wochenende erst eine Wandergruppe geführt.

Im Wülfrather Ortsteil Düssel haben Winterwanderer die Qual der Wahl

In fast schon beliebige Richtung kann der Winderwanderer auch im Wülfrather Ortsteil Düssel aufbrechen. Dorothee Meinhard, die Vorsitzende des Bürgervereins Düssel ist schon fast etwas ratlos, für welchen Tipp sie sich entscheiden soll. Doch dann empfiehlt sie den Weg vom evangelischen Friedhof am Düsseler Feld aus in Richtung Aprath.

"Vom Gipfelkreuz aus hat man einen tollen Blick", lässt sie den Ortsunkundigen aufhorchen. Gipfelkreuz? "Ja, so heißt bei uns eine kleine Anhöhe, wo zwischen Bäumen ein altes schmiedeeisernes Kreuz steht", erklärt Dorothee Meinhard schmunzelnd. Für die Wülfratherin ist ein Winterspaziergang einfach Pflicht: "So weit das der Schreibtisch zulässt, sollte man bei diesem Wetter den Computer ausmachen und losziehen."

Wo genießen Sie den Winter im Kreis Mettmann? Haben Sie einen Tipp, welches Schnee- und Eis-Erlebnis man sich nicht entgehen lassen sollte? Wenn ja, dann schreiben Sie es uns bitte per E-Mail an redaktion.kreis-mettmann@westdeutsche-zeitung.de

Dieser Empfehlung kann sich Michael Hohmeier, der Sprecher der Stadt Monheim, nur anschließen und lädt alle ein, sich das anzuschauen, was es im Kreis Mettmann eben nur in Monheim zu sehen gibt: "Die Landschaft am Rhein ist das, was nur unsere Stadt zu bieten hat."

Und tatsächlich bietet ein Spaziergang über den Deich mit Blick auf die verschneiten Rheinauen ein tolles Kontrastprogramm zu Neandertal und Düsseler Feld. "Man sollte sich nur ordentlich warm anziehen, wenn man auf den Deich geht, da weht ein kalter Wind", rät Hohmeier.

Der Spaziergang von Haus Bürgel an den Rhein ist besonders schön

Ob von der Monheimer Altstadt oder vom Marienburg-Park aus - von überall aus ist man in Monheim schnell am Rhein. Für besonders schön hält der städtische Sprecher einen Spaziergang von Haus Bürgel aus. Durch die Rheinauen ist von dem Naturschutzzentrum aus über reizvolle Wege nicht nur der Rhein, sondern auch die Fähre nach Zons zu erreichen.

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