WZ-Redakteur Andreas Keil berichtet von seinen Trainingserfahrungen vor dem ersten Marathonlauf.

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WZ-Redakteur Andreas Keil.

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Kreis Mettmann. Noch knapp fünf Wochen: Die langen Läufe am Wochenende werden langsam zur Gewohnheit. Jetzt habe ich den ersten über 32 Kilometer hinter mich gebracht. Am Ende hat mir mein rechtes Bein im Bereich der Kniekehle etwas Probleme gemacht.

Aber ich tröste mich damit, dass ich ja noch ein paar Wochen Training vor mir habe. Auf der anderen Seite begreife ich jetzt auch, was mein Trainigsberater Tobias Kofferschläger meint, wenn er mir immer wieder predigt, ich sollte die ersten Kilometer nicht zu schnell laufen.

"Die ersten 25 Kilometer müssen locker über die Bühne gehen." Aber es ist gar nicht so einfach, das Tempo die ersten zehn bis 15 Kilometer kontrolliert raus zu nehmen . Da läuft es einfach so prima. Wahrscheinlich muss man die schmerzhafte Erfahrung bei Kilometer 30 erst einmal gemacht haben, um bei Kilometer 5 die Disziplin zu halten.

Was ich mir nur langsam wirklich wünsche, ist etwas wärmeres Wetter. Ich bin die Lauferei bei eiskaltem Nieselregen oder Schneegestöber einfach leid. Ich will Frühling!

Ob dieser Wunsch so schnell in Erfüllung geht, weiß ich nicht. Auf jeden Fall habe ich jetzt den finalen Trainingsplan erhalten, der bis zum geplanten Lauf am 28. März führt. Und dann wird zumindest kalendarisch Frühling sein.

 

»Seit Ende der Sommerferien bereitet sich WZ-Redakteur Andreas Keil (42) auf seinen ersten Marathon-Lauf vor. An diesem Projekt lässt er die Leser nicht nur durch ein Lauftagebuch teilhaben. In unregelmäßigen Abständen kommen auch Fachleute aus verschiedenen Bereichen, die mit dem Langstreckenlaufen zu tun haben, zu Wort.

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