Ab Pfingstdonnerstag gibt es am Grünen See Kabarett, Musik und einen Familientag.

Die macher der Zelt-Zeit: Heiner van Schwamen und Bruno Schmitz (vorne, v.l.) mit Carolin Ott, Dirk Wittmer, Uwe Steinbach, Anne-Marie Fuhrer , Matthias Leithe und Ulrich Kern.         Archiv
Die macher der Zelt-Zeit: Heiner van Schwamen und Bruno Schmitz (vorne, v.l.) mit Carolin Ott, Dirk Wittmer, Uwe Steinbach, Anne-Marie Fuhrer , Matthias Leithe und Ulrich Kern. Archiv

Die macher der Zelt-Zeit: Heiner van Schwamen und Bruno Schmitz (vorne, v.l.) mit Carolin Ott, Dirk Wittmer, Uwe Steinbach, Anne-Marie Fuhrer , Matthias Leithe und Ulrich Kern. Archiv

Die macher der Zelt-Zeit: Heiner van Schwamen und Bruno Schmitz (vorne, v.l.) mit Carolin Ott, Dirk Wittmer, Uwe Steinbach, Anne-Marie Fuhrer , Matthias Leithe und Ulrich Kern. Archiv

Janicki, Bild 1 von 2

Die macher der Zelt-Zeit: Heiner van Schwamen und Bruno Schmitz (vorne, v.l.) mit Carolin Ott, Dirk Wittmer, Uwe Steinbach, Anne-Marie Fuhrer , Matthias Leithe und Ulrich Kern. Archiv

Ratingen. Die Stimmung habe ihn an einen kleinen Kirchentag erinnert, sagt Lehrer Heiner van Schwamen. „Und im Gegensatz zu manch anderen Gottesdiensten hatte das, was da im Zelt gesagt wurde, nichts Abgehobenes, sondern es hatte direkt etwa mit mir und meinem Leben in Ratingen West zu tun.“ Viel mehr Lob geht eigentlich kaum für einen ökumenischen Gottesdienst – gemeint sind Matthias Leithe von der evangelischen Versöhnungskirche und Ulrich Kern von Heilig Geist. Für Pfingstsonntag bitten die beiden Geistlichen aus West erneut zum gemeinsamen Gottesdienst.

Zur Eröffnung werden bis zu 600 Besucher erwartet

Um 10 Uhr im Festzelt am Grünen See startet ein XXL-Familientag – der zugleich Höhepunkt und Anschluss der Zelt-Zeit zu Pfingsten ist. Wenn irgendwann nach 22 Uhr das Höhenfeuerwerk den Schlusspunkt setzt, werden echte Zelt Zeit-Fans mit Durchhaltevermögen nicht weniger als zwölf Stunden Programm absolviert haben.

Die Eröffnung feiern bis zu 600 Gläubige beider christlicher Religionen im Festzelt. Danach beginnt das traditionell von der Wohnungsbaugesellschaft LEG ausgerichtete Familienfest. Ab 11 Uhr starten die ersten Dreier-Staffeln zur See-Runde beim 18. Zelt Zeit-Lauf. Wer nicht läuft, kann die Picknick-Decke ausbreiten: Für die Kinder gibt es eine Riesen-Dartscheibe, einen Streichelzoo, einen Spielezirkus, einen Rodeo-Bullen, Kinderschminken und einen Kletterberg.

„Für uns ist die Ausrichtung des Familientages mittlerweile eine Ehrensache“, sagt der LEG-Regionalbeauftragte Uwe Steinbach. Seit vielen Jahren engagiert sich der Vermieter, um das Image von West zu heben. Dieser beständige Einsatz wird auch von der Stadt Ratingen anerkannt. Das Jugendamt unterstützt die Live-Band S.A.C.K., die die Familiensause mit den passenden Rhythmen versorgen soll.

Um 14 Uhr werden Trommeln weithin hörbar den Start des Drachenbootrennens auf dem Grünen See ankündigen. Erstmals wollen Katholiken und Protestanten in einem gemeinsamen Boot an den Start gehen. „Die Anfragen dazu laufen derzeit noch. Momentan wissen wir noch nicht, ob wir genug Freiwillige zusammenbekommen, um daraus eine Crew formen zu können“, sagt Pfarrer Leithe.

Rechtzeitig bis 20 Uhr müssen auch die langsamsten Drachen wieder an Land sein, denn dann startet der Ratinger Abend, der nicht weniger als eine „einmalige Mischung Ratinger Kultur“ verspricht. Kurzerhand eingemeindet wurde dazu René Steinberg, der Radiocomedy und Promi-Parodien bei WDR2 macht. „Die-Von-der-Leyens“ werden beispielsweise von ihm geschrieben und produziert. Weiterhin treten auf: das Tragödchen Ensemble, Comedian Michael Steinke, das Akkordeonorchester mit rund 100 Mitspielern, die Westhäkchen und viele mehr. Dank zahlreicher Sponsoren kostet der Abend nur 14 Euro Eintritt – ein Schnäppchen, bei dem prallen Programm.

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