Chaotischer war es allerdings auf der Grabenstraße. Zahlreiche ortsunkundige Fahrer standen an der Absperrung.

Chaotischer war es allerdings auf der Grabenstraße. Zahlreiche ortsunkundige Fahrer standen an der Absperrung.
Im Plan: Für den Verkehr ist die Wallstraße wieder freigegeben.

Im Plan: Für den Verkehr ist die Wallstraße wieder freigegeben.

Blazy

Im Plan: Für den Verkehr ist die Wallstraße wieder freigegeben.

Ratingen. Wie geplant konnte das städtische Tiefbauamt gestern Morgen die Wallstraße wieder frei geben, die Arbeiten blieben im Zeitfenster. „Zumindest auf der Wallstraße ist das Chaos am Montag und Dienstag ausgeblieben“, bilanzierte Andrea Schuster-Westerling von der Goldschmiede Schuster auf der Bechemer Straße, die außerdem an der Wallstraße wohnt. Selbst die Tatsache, dass ausgerechnet zu Beginn der Einbahnstraßenregelung am Montag Sperrmüll auf der Wallstraße abgeholt wurde, änderte daran nichts.

Händler können auf ihre Stammkundschaft zählen

Chaotischer war es allerdings auf der Grabenstraße. Viele ortsunkundige Fahrer hatten die Umleitungsschilder wohl nicht beachtet und standen dann an der Absperrung. Für das so wichtige Geschäft in den letzten Tagen vor dem Heiligen Abend hatten die Geschäftsleute der Innenstadt förmlich schwarz gesehen. „Die ganze Baustellensituation ist ohnehin schlecht, mit dieser Maßnahme wird es noch schlimmer“, hatte sich zum Beispiel neben Schuster-Westerling auch Antje Leonhardt vom „Ratinger Fässchen“ aufgeregt. Ganz so schlimm wie befürchtet scheint es dann aber doch nicht gekommen zu sein, wie Goldschmiedemeisterin Schuster-Westerling sagt: „Die Kundenfrequenz hat sich nicht verschlechtert während der zwei Tage, allerdings ist das auch kaum möglich.“

Gerade die Laufkundschaft habe in dieser Vorweihnachtszeit einen massiven Einbruch erlebt, klagten die Händler denn auch. „Wir sind über 40 Jahre hier. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da haben wir zu Weihnachten ein Drittel unseres Jahresumsatzes generiert. Diese Zeiten sind lange vorbei. Zum Glück können wir wie viele andere Kollegen auf unsere Stammkundschaft zählen“, betonte Schuster-Westerling. wol

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