Bezirkssportanlage: Richtfest für das Funktionsgebäude gefeiert.

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Bezirkssportanlage am Götschenbeck: Bürgermeister Harald Birkenkamp (Mitte) kam zum Richtfest des Neubaus.

Bezirkssportanlage am Götschenbeck: Bürgermeister Harald Birkenkamp (Mitte) kam zum Richtfest des Neubaus.

Simone Bahrmann

Bezirkssportanlage am Götschenbeck: Bürgermeister Harald Birkenkamp (Mitte) kam zum Richtfest des Neubaus.

Ratingen. „Wenn wir Ende des Jahres diese topmoderne Sportstätte fertig übergeben können, wird sie regional und überregional einen großen Stellenwert einnehmen.“ Bürgermeister Harald Birkenkamp feierte gestern mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Stadtsportverband und Sportvereinen eine wichtige Etappe zu diesem Ziel: Richtfest des Neubaus der Bezirkssportanlage am Götschenbeck.

Trotz des extremen Winterwetters sind die Rohbau- und Zimmerarbeiten am neuen Funktionsgebäude soweit fortgeschritten, dass gestern Richtfest gefeiert werden konnte. „Dieser Anlass ist ein schöner Auftakt für das noch junge Jahr 2011“, freute sich Birkenkamp.

Die Stadt investiert insgesamt 6,9 Millionen Euro in den Neubau

Herzstück der neuen Anlage mit zwei Kunstrasen-Fußballspielfeldern, einem Kunstrasen-Hockeyspielfeld und einer 1000 Meter langen Finnbahn ist das moderne Funktionsgebäude. Es beinhaltet zwölf Mannschaftsumkleiden, sechs Schiedsrichterkabinen, umfangreiche Sanitäreinrichtungen sowie Sozialräume und Büros für den RSV 04/19 und den Stadtsportverband. Insgesamt investiert die Stadt rund 6,9 Millionen Euro in den Neubau der Anlage, die bis November fertig gestellt sein soll.

Das Funktionsgebäude wurde zwischen der Fußballanlage und dem Hockeyplatz als ein eingeschossiger Bau mit Pultdach errichtet und befindet sich damit zentral auf dem Gelände. Lediglich am südlichen Ende wird es um ein weiteres Stockwerk erhöht und bildet dort eine kubische Form.

Im Inneren ist das Gebäude übersichtlich strukturiert. Das Erdgeschoss nimmt einen großen Clubraum auf, der wegen seiner zentralen Lage gut erreichbar ist. Glasfronten zu drei Seiten ermöglichen den ständigen Blick auf Fußball- und Hockeyanlage sowie den Vorplatz. Oberhalb des Clubraums, im Staffelgeschoss, befinden sich künftig die Büro- und Besprechungsräume für die Vereine. An den Clubraum schließen sich im eingeschossigen Gebäudeteil sanitäre Anlagen an.

Den Hauptbestandteil dieses niedrigen Traktes bilden jedoch die Umkleideräume für Sportler und Schiedsrichter sowie die Technikräume. Es sind insgesamt zwölf Mannschaftsumkleiden und gesondert sechs Schiedsrichterkabinen vorgesehen. Dadurch ist künftig eine gute Trennung der einzelnen Mannschaften – Heim- und Gästemannschaft, Damen- und Herrenmannschaften, Jugend- und Seniorenmannschaften – gesichert. Die Umkleiden und Kabinen sind direkt zum Sportplatz orientiert und ermöglichen den Blick auf die Spielfelder. joda

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