Rund 550 Gäste feierten mit köstlichem Buffet und buntem Programm ins neue Jahr hinein.

Silvestergala
Braten, Gratin, Filet – das Buffet ließ keine Wünsche offen.

Braten, Gratin, Filet – das Buffet ließ keine Wünsche offen.

Tanz und Unterhaltung in gediegenem Rahmen bietet die Silvestergala.

Stefan (fr), Bild 1 von 2

Braten, Gratin, Filet – das Buffet ließ keine Wünsche offen.

Ratingen. Beim zweiten Mal ist’s im Rheinland Tradition, beim dritten Mal schon Brauchtum: So gesehen gehört die große Silvestergala in der Dumeklemmerhalle, zu der das Organisationskomitee um Heinz Hülshoff eingeladen hat, bereits zum Brauchtum. Ein Grund für die große Resonanz der wieder ruckzuck ausverkauften Gala sind der Preis und das Angebot: Für 69 Euro wurde den rund 550 zahlenden Besuchern ein vielfältiges Programm geboten. Neben einem Begrüßungsgetränk und einem großen Buffet sorgten Livemusik der Oliver Bendels Band und eine attraktive Bühnenshow für gute Unterhaltung.

Beim Buffet hatten die Galagäste die Qual der Wahl

Nach der Wahl zwischen einem alkoholfreien Getränk, einem Martini oder einem Cocktail begrüßte Zauberer Zyculus die Gäste an den festlich gedeckten Tischen. Zusammen mit Heinz Hülshoff eröffnete er dann das Buffet.

Als Vorspeise hatten die Besucher die Wahl zwischen diversen Fischsorten und einer erlesenen Platte mit italienischen Antipasti, die dekorativ angerichtet waren. Beim Hauptgericht hatte man die Qual der Wahl zwischen Braten, Roastbeef, Ragout und Rinderfilet, die mit Reis, Kartoffelauflauf oder Nudeln kombiniert werden konnten. Abgerundet wurde das Festmahl durch verschiedene Desserts. Wer dann noch ein Häppchen verdrücken konnte, durfte gefühlte 20 verschiedene Käsesorten probieren.

Neben Hülshoff waren das Sportamt und das Kulturamt Mitveranstalter. Andrea Töpfer, Leiterin des Amtes für Kultur und Tourismus, war das erste Mal an dem Event beteiligt: „Ich denke, dass das ausverkaufte Haus zeigt, dass die Veranstaltung wieder gut angekommen ist. Vor allem Heinz Hülshoff lässt sich viel einfallen, um den Gästen etwas zu bieten. Mal steht die Musik im Vordergrund, mal der Tanz. Dieses Mal stand die Veranstaltung ganz im Zeichen des Varieté“, sagte sie.

Dafür zuständig waren „Clown“ Cito Pilini, der das Publikum mit Jonglagen und musikalischen Späßen bestens unterhielt, Zauberkünstler Zyculus, der auch die Moderation des Abends übernahm, und Musicaldarsteller und Sänger Stefan Heim, der den Gala-Abend abrundete.

„Wer in unserer Branche an Silvester nicht gebucht wird, der hat etwas falsch gemacht.“

Zauberkünstler Zyculus

Neben dem städtischen Sport- und Kulturamt ist Gastronom Heinz Hülshoff für die Silvestergala verantwortlich.

Vor drei Jahren fand die erste Silvestergala statt – damals noch ein Experiment. Wegen der guten Resonanz gab es weitere Auflagen. Im Eintrittspreis von 69 Euro sind nicht nur ein üppiges Buffet, sondern auch ein Showprogramm enthalten.

„Wir wurden sehr herzlich empfangen. Die Veranstaltung war toll organisiert und eine solch wunderschöne Stadthalle ist nicht überall gegeben. Hier haben wir wirklich das Gefühl, an einem Varieté-Programm teilzunehmen“, freuten sich die Drei über den gelungenen Abend. Dass sie an Silvester arbeiten mussten, störte sie dabei wenig: „Wir haben unser Hobby zum Beruf gemacht, da dürfen wir uns nicht beschweren. Im Gegenteil – wer in unserer Branche an Silvester nicht gebucht wird, der hat was falsch gemacht.“

Immerhin konnten sich die Drei nach Abschluss ihres Bühnenprogramms unter die „Partygäste“ gesellen. Eine Übernachtung im Hotel machte es möglich.

Dass der Abend als gelungen bezeichnet werden konnte, das konnten nur die Gäste beurteilen und die waren durchweg zufrieden. Auch Ute (56) und Peter (59) Lemke, die aus Heiligenhaus kamen: „Eigentlich fahren wir Silvester immer ins Varieté nach Bad Oeynhausen. Dieses Jahr haben wir keine Karten mehr bekommen und sind durch einen Zeitungsartikel auf diese Gala aufmerksam geworden. Weil es bei uns nichts Vergleichbares gibt, haben wir uns hierfür entschieden und wurden nicht enttäuscht“, sagten sie. Dementsprechend können sie sich sehr gut vorstellen wiederzukommen – wie die meisten Gäste des Abends.

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