Beim Fest im Cromford-Park wurde zum ersten Mal der „Changes Award“ verliehen.

Das Kopernikus Gymnasium Lintorf und das Fliedner Gymnasium Düsseldorf teilen sich den ersten Platz.
Das Kopernikus Gymnasium Lintorf und das Fliedner Gymnasium Düsseldorf teilen sich den ersten Platz.

Das Kopernikus Gymnasium Lintorf und das Fliedner Gymnasium Düsseldorf teilen sich den ersten Platz.

Blazy

Das Kopernikus Gymnasium Lintorf und das Fliedner Gymnasium Düsseldorf teilen sich den ersten Platz.

Ratingen. Größer hätte der Spannungsbogen nicht sein können. Während die Gruppe des Theodor-Fliedner-Gymnasiums aus Düsseldorf noch über den ersten Preis beim „Changes.Award“, der erstmals von Mitsubishi Electric und dem Förderverein des Industriemuseums Cromford verliehen wurde, jubelte, folgte eine faustdicke Überraschung – verkündet von Moderator Christian Pannes: „Es war nur ein erster Platz geplant, aber damit kommen wir nicht aus.“ Denn die Jury hatte für zwei Gruppen exakt dieselbe Punktzahl vergeben.

Ein großer Teil der Jugendlichen setzte auf das Thema Sicherheit

Und so durften sich auch die Mädchen der Gruppe „Guardian“ vom Kopernikus-Gymnasium Lintorf über eine Reise nach Cape Canaveral im US-Bundestaat Florida freuen. Der Jubel kannte natürlich keine Grenzen. „Wir wollten mit diesem Preis die Verbindung zwischen der industriellen Vergangenheit hier in Cromford und der Zukunft schaffen“, erklärte Georg Jennen, General Manager bei Mitsubishi Electric. Zahlreiche Oberstufenkurse aus der Region hatten sich daran beteiligt, alleine das Lintorfer Gymnasium stellte drei Gruppen. Interessant zu beobachten: Ein großer Teil der Jugendlichen setzte sich mit dem Thema Sicherheit auseinander. So präsentierte die Düsseldorfer Siegergruppe „Savie“, ein Schmuckstück für Senioren, das mit einer SIM-Karte ausgerüstet ist und im Notfall auf Knopfdruck über hinterlegte Kontakte des Betroffenen informiert.

In eine ähnliche Richtung ging der „Guardian“ der Lintorfer Erstplatzierten. Diese App ist letztlich für jeden Sportler nutzbar, der einen Helm trägt, in der Ursprungsversion vor allem für Reiter. Bei einem Sturz oder Unfall sendet das System den Standort des Reiters an Verwandte oder Bekannte, die dann Hilfe organisieren können. Einen Sonderpreis für die beste Präsentation während des Parkfestes ging übrigens an die Gruppe „Mask“, die ebenfalls vom Kopernikus-Gymnasium kommt. Die Schüler setzten ein System um, das wichtige Informationen für Feuerwehrleute im Einsatz direkt in die Maske auf ein kleines Display setzt. Nicht nur Bürgermeister Klaus Konrad Pesch war restlos begeistert und sagte: „Als Feuerwehrmann mit 25 Jahren Erfahrung kann ich den Wert einer solchen Entwicklung einschätzen. Das ist große Klasse.“

Das Parkfest begeisterte Besucher aller Altersklassen

Neben dem Engagement der jugendlichen Teilnehmer wusste auch das Parkfest an sich wie immer zu begeistern – vor allem, weil das Wetter mitspielte. So hatten vor allem die Kinder ihren Spaß dabei, all das zu entdecken, was das Industriemuseum so zu bieten hat. Natürlich durfte da die Anprobe originalgetreuer Kleider aus der Brügelmannschen Zeit ebenso wenig fehlen wie das Ausprobieren eines kleinen Spinnrads. Für die Musik sorgten „Friday and the fool“.

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