Die Ausbildungsmesse „topjob“ bot Informationen für die Zeit nach dem Schulabschluss – zu Berufen und Studium.

Ratingen. Nur gut ein halbes Jahr, dann ist für viele Jugendliche die Zeit des Lernens an Haupt-, Real- und Gesamtschule sowie Gymnasium vorbei. Doch wie wird es weitergehen?

„Ich bin mir noch gar nicht sicher, was ich machen möchte. Soll ich eine Ausbildung starten oder doch lieber noch weiter zur Schule gehen? Welcher Berufszweig ist überhaupt für mich geeignet?“, fragte sich die sechzehnjährige Realschülerin Lena schon seit längerer Zeit.

Zusammen mit ihrer Klassenkameradin Janina nutzte sie am Samstag die Möglichkeit der Ratingen Marketing GmbH, sich über unterschiedlichste Berufsbilder und Studiengänge, über Karrierechancen, Aufnahmemodalitäten und vieles mehr zu informieren – bei der Ausbildungs- und Studienmesse „topjob“.

Mitarbeiter aus über 50 Unternehmen, Verbänden, Institutionen, Fach- und Hochschulen nahmen ihnen die Entscheidung, was richtig oder falsch ist, nicht ab, sondern standen den Besuchern sechs Stunden lang mit vielen Informationen und als persönlicher Berater zur Verfügung.

Viele Berufe sind ganz neu für die Jugendlichen

„Bei machen Unternehmen war ich echt überrascht, was man dort alles machen kann und welche Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten man hat “, sagte Janina und schaute dabei ein paar Jungen zu, die das Handwerk einmal praktisch ausprobierten und Pflastersteine verlegten. Auch das duale Studium lernten die Jugendlichen kennen. Immer mehr Schulabgänger entscheiden sich für die Kombination aus Praxisphasen im Unternehmen und Studium.

Lena und Janina fanden ihren Traumberuf am Samstag zwar noch nicht. Dafür nahmen sie eine ganze Tasche voll mit Informationsmaterial und Adressen für weitere Ansprechpartner nach Hause. Eigentlich sind die beiden sich aber einige, dass sie nach der zehnten Klasse weiter zur Schule gehen wollen. Janina zum Berufskolleg, Lena zur Gesamtschule.

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