Die Maßnahme ist für das Jahr 2019 geplant. Es gibt dort insgesamt drei Personenaufzüge.

Die Maßnahme ist für das Jahr 2019 geplant. Es gibt dort insgesamt drei Personenaufzüge.
In 2019 werden die drei Fahrstühle am Bahnhof Ost erneuert.

In 2019 werden die drei Fahrstühle am Bahnhof Ost erneuert.

JoPr

In 2019 werden die drei Fahrstühle am Bahnhof Ost erneuert.

Ratingen. Die im Jahre 1995 gebauten Aufzüge am S-Bahnhof in Ost sollen im Jahre 2019 erneuert werden. Insgesamt sollen 25 Rolltreppen- und Aufzuganlagen mit einem Investitionsvolumen von rund 10,7 Millionen Euro im Bereich des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) erneuert werden. Der VRR hat bereits in den Jahren 2011 und 2015 / 2016 in Zusammenarbeit mit den Verkehrsunternehmen und den Städten im Verbundraum zwei Modernisierungsprogramme für Fahrtreppen und Aufzüge aufgestellt, die nun fortgeführt werden.

Erneuerung musste wegen fehlenden Personals ausfallen

Neue Technik bei Fahrtreppen und Aufzügen macht es möglich, den Betriebszustand ins Internet weiterzugeben. Störungen werden in der elektronischen Auskunft angezeigt, so dass mobilitätseingeschränkte Fahrgäste, die auf Aufzüge und Fahrtreppen angewiesen sind, gegebenenfalls Alternativrouten planen können.

Die Erneuerung der Fahrstühle in Ost war bereits in einem früheren Förderkatalog enthalten gewesen, konnte jedoch nach Angaben des VRR wegen „fehlender Personalkapazitäten nicht umgesetzt werden“.

Am S-Bahnhof Ost gibt es insgesamt drei Personenaufzüge. Die vielen Treppen am Bahnhof Ost gibt es seit 1967. Die Unterführung wurde 1991 gebaut – und der Streit um Fahrstühle zwischen Bahn und Stadt nahm seinen Anfang. Zunächst wollte die Bahn nur einen Aufzug, aber immerhin drei Schächte einbauen. Als 1994 mit dem Bau der Brücke begonnen wurde, war das Thema Aufzüge wieder aktuell: Denn der Bahnübergang sollte verschwinden. 1995 gingen zwei Aufzüge in Betrieb: Einen hatte die Bahn bezahlt, den anderen die Stadt. Für den dritten fehlte das Geld.

Die Stadt wurde wieder vorstellig bei den Bahnbeamten und lief vor die Pumpe. Ende 2006 platzte dem damaligen Baudezernenten der Kragen – er erteilte selbst den Auftrag: Denn die Baukosten in Höhe von etwa 200 000 Euro wurden vom Land finanziert. Die Planung übernahm man selbst.

Anfang Februar 2009 war der Bahnhof Ost nach 40 Jahren endlich behindertengerecht. Doch das nächste Problem bahnte sich in Hösel an: Denn als dort mit der Brücke der Bahnübergang verschwand, bleibt nur noch die Unterführung, um die andere Seite zu erreichen. Der Umweg über die Brücke ist mehrere hundert Meter lang.

In diesem Jahr sollen zwei Aufzüge im Rahmen der Bahnhofssanierung endlich gebaut werden. Dann ist die Station behindertengerecht. JoPr

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