Widerstand von Anwohnern gegen die Einrichtung an der Calor-Emag-Straße.

Bau
So soll die neue Kindertagesstätte aussehen. Entwurf: Haase Architekten

So soll die neue Kindertagesstätte aussehen. Entwurf: Haase Architekten

So soll die neue Kindertagesstätte aussehen. Entwurf: Haase Architekten

Ratingen. Vom Jugendhilfeausschuss wurden die Pläne zum Bau der Kindertagesstätte an der Calor-Emag-Straße bejubelt (WZ berichtete). Vier Gruppen soll es in der Einrichtung geben, der Schwerpunkt auf der Betreuung von unter Dreijährigen liegen. Doch jetzt macht sich Widerstand gegen die Pläne breit: Anwohner der Straße haben ein Schreiben an den Vorsitzenden des Bau- und Vergabeausschusses verfasst, der gestern tagte.

Darin machen sie darauf aufmerksam, dass in dem Kindergarten für vier Gruppen nicht genügend Platz auf dem Außengelände ist. Für eine viergruppige Einrichtung seien 1200 Quadratmeter Außenfläche vorgeschrieben. Der Plan sehe aber nur 850 Quadratmeter vor. Deshalb sei nur ein Betrieb von drei Gruppen möglich. Zudem sei im Calor-Emag-Carré die Verkehrssituation bereits problematisch. Dies nehme zu, wenn Eltern ihre Kinder bringen und abholen. Zudem seien zu wenige Parkplätze vorgesehen. Über die Verkehrssituation müsse grundsätzlich diskutiert werden, bevor der Bau der Kindertagesstätte beschlossen wird, so die Anwohner.

CDU reagiert: Neue Parkplätze sollen entstehen

Die CDU-Fraktion hat auf das Schreiben der Bürger reagiert und beantragt, den Beschlussvorschlag zu ändern. Sie wollen, dass neue Parkplätze entstehen, bestehende Parkflächen versetzt werden und das Gebäude näher an die DAAG-Straße heranrückt. So vergrößere sich auch die Fläche des Außengeländes. Die Entscheidung des Bauausschusses zur Kindertagesstätte war bis Redaktionsschluss nicht mehr in Erfahrung zu bringen. bedi

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