Fahndungsbild Polizei
Die Polizei sucht nach diesem jungen Mann. Er soll in Ratingen Geldautomaten manipuliert haben.

Die Polizei sucht nach diesem jungen Mann. Er soll in Ratingen Geldautomaten manipuliert haben.

Polizei Mettmann

Die Polizei sucht nach diesem jungen Mann. Er soll in Ratingen Geldautomaten manipuliert haben.

Ratingen. Cash Trapping heißt der neueste Streich derer, die Bankkunden um ihr Geld bringen wollen. Mit einem Klebestreifen wird der Ausgabeschlitz von Geldautomaten manipuliert, so dass die Scheine hängen bleiben. Der Kunde merkt nur - es kommt kein Geld. Die meisten, so zeigt die Erfahrung der Polizei, glauben dann an einen Defekt der Maschine und suchen sich einen neuen Geldautomaten. Das ist dann der Moment, in dem die Täter zuschlagen und sich das hängengebliebene Geld holen.

Mit dieser Masche soll auch ein junger Mann in Ratingen erfolgreich gewesen sein. Bereits im August des vergangenen Jahres soll er in einer Filiale der Sparkasse an der Düsseldorfer Straße einen Automaten so präpariert haben, dass die Kunden ihr Geld nicht erhielten. Die Polizei hat diese Fahndungsfotos herausgegeben, weil bislang alle Versuche gescheitert sind, die Identität des Unbekannten zu klären.

Wer den Tatverdächtigen kennt, wird gebeten, sich mit der Polizei unter der Telefonnummer 02102/99816210 in Verbindung zu setzen.

 

Der Begriff "Cash-Trapping" bedeutet "Bargeld-Falle". Hierbei handelt es sich eigentlich um eine bekannte Masche des Trickdiebstahls am Geldausgabeautomaten   ( GAA ) im "neuen" Gewand. Vergleichbare Manipulationen von GAA hat es in den vergangenen Jahren immer wieder vereinzelt gegeben. Neu sind hingegen der Begriff und die vergleichsweise filigrane Tatmittelausführung. In der Regel präparieren die Täter den GAA, indem sie eine Leiste mit Kleber anbringen, so dass vom GAA ausgegebenes Geld daran hängen bleibt. Für Kunden ist die Situation irritierend. Trotz der Ankündigung der Geldauszahlung auf dem Automaten-Display erfolgt diese augenscheinlich nicht. Die Täter spekulieren nun darauf, dass Kunden den Geldausgabeschacht nicht näher untersuchen und im Glauben an eine technische Panne den Bereich ohne weitere Nachforschungen verlassen. Damit sind die Täter am Ziel, sie können die Leiste entfernen und das anhaftende Geld abnehmen. So geschehen am 15. August 2011 am GAA der Sparkasse an der Düsseldorfer Straße. Hier wurde gegen 22.00 Uhr ein 16- jähriger Ratinger Opfer einer solchen Tat. Nach einer entsprechenden Auswertung der in diesem Bereich installierten Videoüberwachung werden nun Bilder veröffentlicht, auf denen der Täter zu sehen ist, der die entsprechenden Vorrichtungen gut 15 Minuten zuvor angebracht hatte. Nachdem alle weiteren Ermittlungen bisher nicht zur Identifizierung dieser Person führten, wurde mit einem Beschluss des zuständigen Amtsgerichtes die Öffentlichkeitsfahndung eingeleitet. Nunmehr fragt das Kommissariat 12 der Kreispolizei, das mit den Ermittlungen befasst ist: Wer kennt diesen Mann ? Hinweise an 02102/ 9981 - 6210. Zusatz: Die unter der u. a. Internetanschrift gespeicherten Photos stehen zum Download und zur Veröffentlichung bereit.

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