Zum Schüleraustausch ging es ins französische Le Quesnoy

Zum Schüleraustausch ging es ins französische Le Quesnoy
Eine Delegation der Liebfrauenschule besucht das Lycée Collège Eugène. Gemeinsam erlebten die Jugendlichen fünf spannende Tage, entdeckten Gemeinsamkeiten ebenso wie Unterschiede.

Eine Delegation der Liebfrauenschule besucht das Lycée Collège Eugène. Gemeinsam erlebten die Jugendlichen fünf spannende Tage, entdeckten Gemeinsamkeiten ebenso wie Unterschiede.

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Eine Delegation der Liebfrauenschule besucht das Lycée Collège Eugène. Gemeinsam erlebten die Jugendlichen fünf spannende Tage, entdeckten Gemeinsamkeiten ebenso wie Unterschiede.

Le Quesnoy/Ratingen. Wohlbehalten und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck ist eine 20-köpfige Gruppe der Liebfrauenschule unter der Leitung der Lehrerinnen Veronika Merziger und Maria Mund-Marek vom ihrem Besuch in Ratingens französische Partnerstadt Le Quesnoy wieder zu Hause angekommen.

Dies war bereits der Gegenbesuch, denn erst im Dezember 2015 hatte zum Auftakt des neuen Schüleraustauschs mit dem Lycée-Collège Eugène Thomas eine Gruppe aus Le Quesnoy Ratingen und Umgebung kennengelernt. Die frisch gewonnenen Freundschaften konnten nun innerhalb des fünftägigen Aufenthaltes vertieft werden.

Neben interessanten Führungen durch die französische Gemeinde mit ihrer beeindruckenden Festungsanlage, der Stadt Lille, dem Matisse-Museum und der Besichtigung einer Apfelplantage waren die Ratinger Schülerinnen besonders beeindruckt von dem feierlichen Rahmen, in dem sie sowohl empfangen als auch verabschiedet wurden.

Die Schülerinnen entdecken viele Gemeinsamkeiten

Da diese Schülerbegegnung kurz nach dem 53. Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-französischen Élysée-Freundschaftsvertrages vom 22. Januar 1963 stattfand, bekam der Austausch eine historisch und politisch wichtige Dimension.

Für die Schülerinnen war nicht nur wichtig, Gemeinsamkeiten zu entdecken, sondern auch über die Unterschiede schmunzeln zu lernen: „Die trinken ihren Kaffee ja aus Müslischalen!“ Einige Schülerinnen stellten fest, dass das Familienleben in Frankreich intensiver gelebt wird als in Deutschland, wo es sich oft eher im Alltag verliert. Zudem waren die Mädchen über die langen Schultage erstaunt und werden wohl nun die kurzen Schultage in ihrer Heimat mehr zu schätzen wissen.

Isabelle Monet, die Organisatorin auf französischer Seite, war über die gute Stimmung zwischen den Jugendlichen sehr gerührt und hofft, dass die Kontakte auf Dauer bestehen bleiben. Red

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