LG Ratingen und ASC West veranstalten am Sonntag den 33. Neujahrslauf – für einen erneuten Wintereinbruch wurde vorgesorgt.

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Bereits im vergangenen Jahr zeigte der winterliche Lauf sein weißes Gesicht – viele Sportler blieben daheim. Archiv

Bereits im vergangenen Jahr zeigte der winterliche Lauf sein weißes Gesicht – viele Sportler blieben daheim. Archiv

Pierre-Claude Hohn

Bereits im vergangenen Jahr zeigte der winterliche Lauf sein weißes Gesicht – viele Sportler blieben daheim. Archiv

Ratingen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Gespräche mit der Polizei, der Stadt, dem Bauhof – das steht alles noch in dieser Woche in den Terminkalendern von Frank Schmitz und Benedikt Jodocy. Der Vorsitzende der Leistungssportgemeinschaft Ratingen und der Leiter der Abteilung Leichtathletik bei der LG sind die Mitorganisatoren des 33. Neujahrslaufes. Das sportliche Ereignis soll am Sonntag wieder Ratinger Sportfreunde und ihre Gäste in die Innenstadt locken.

Das Wetter soll am Wochenende mild werden, so Benedikt Jodocy

Im vergangenen Jahr sind wegen eisiger Temperaturen, Schnee und vereister Straßen viele Zuschauer zu Hause geblieben. Auch viele Läufer, die sich angemeldet hatten, blieben lieber daheim. Doch so etwas befürchten die LG als Veranstalter für dieses Jahr nicht. „Die Wetterprognosen sehen ganz gut es, es soll relativ mild werden am Wochenende“, sagt Benedikt Jodocy, der aber deutlich zu verstehen gibt: „Sollte es wider Erwarten doch zu einem erneuten Wintereinbruch mit Eisregen kommen, laufen wir trotzdem. Da sind wir entschlossen.“

Die Mitarbeiter des Baubetriebshofes stehen zum Streuen bereit

Dass die Sicherheit der Läufer dann gefährdet ist, schließen er und Frank Schmitz aus. „Falls die Strecke spiegelglatt ist, wird eine kurze Pause eingelegt, damit gestreut werden kann“, sagt Schmitz. Die Mitarbeiter des Baubetriebshofs stünden parat, fügt Jodocy hinzu.

Bis jetzt haben sich 700 Teilnehmer zum Lauf angemeldet, darunter 270 Kindergartenkinder und Schüler, die bei den Bambini- und den Schülerläufen an den Start gehen wollen. „Es werden sicherlich noch mehr Läufer werden. Aus Erfahrung wissen wir, dass viele sich auch erst am Tag des Laufs anmelden“, sagt Frank Schmitz. Dies treffe vor allem auf die Profis zu – wie Niclas Bock, der im vergangenen Jahr den Neujahrslauf gewonnen hat.

In den Hauptläufen müssen zehn Kilometer absolviert werden (drei Runden durch und um die historische Innenstadt). Start und Ziel ist der Marktplatz. Der erste Startschuss fällt um 11 Uhr (Bambini 500 Meter).

Dann folgen Schüler- und Jugendläufe. Um 12 Uhr starten die Hauptläufe. Die Siegerehrungen werden ab 15 Uhr in der Aula der Friedrich-Ebert-Realschule vorgenommen (etwa 500 Meter vom Marktplatz entfernt). Hier befindet sich auch das Wettkampfbüro, in dem vor dem Start Nachmeldungen entgegen genommen werden.

Zu den Kosten für die Veranstaltung schweigen Frank Schmitz und Benedikt Jodocy. „Darüber sprechen wir nicht“, lautet ihr Kommentar. Auch zu den Preisgeldern, die die Sieger des Neujahrslaufs bekommen, wollen sie nichts sagen. „Es bewegt sich im Rahmen des vergangenen Jahres, vielleicht ein wenig darunter“, sagt Jodocy. Damals gab es kleine Geldprämien (50 bis 150 Euro) für die drei schnellsten Läufer des Hauptlaufes und die schnellsten Ratinger Akteure.

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