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Ein Fall von Skimmng wurde jetzt in Ratingen bekannt.

Ein Fall von Skimmng wurde jetzt in Ratingen bekannt.

dpa

Ein Fall von Skimmng wurde jetzt in Ratingen bekannt.

Ratingen. Abbuchungen aus den USA, Kolumbien und Mexiko machten mehr als 60 Bankkunden in den letzten Tagen stutzig. Denn sie können sich die Abbuchungen aus dem Ausland nicht erklären.

Die Polizei konnte in der Sache jetzt erste Ermittlungserfolge verzeichnen. Ein manipuliertes Kartenlesegerät an der Kasse eines Geschäftes für Tiernahrung an der Boschstraße soll für die falschen Abbuchungen verantwortlich sein.

Unbemerkt von den Betreibern oder Mitarbeitern des Geschäftes haben unbekannte Täter das Kartenlesegerät so manipuliert, dass die Daten von EC- oder Kreditkarten ausgelsen und auf gefälschte Karten kopiert werden konnten. Die Polizei hat das Gerät bereits beschlagnahmt und geht dem Fall des Datenklaus - auch als Skimming bezeichnet - jetzt weiter nach.

Da das Geschäft einen weiten Kundenkreis hat, könnten auch Kunden aus den umliegenden Städten Opfer des Datenklaus geworden sein. Der Tatzeitraum liegt zwischen dem 01. Dezember 2011 und dem 14. Januar 2012. Obwohl verschiedene Banken und Sparkassen ihre Kunden teilweise schon auf die verdächtigen Buchungen aufmerksam gemacht haben, rät die Polizei dennoch dazu, die Kontobewegungen regelmäßig zu kontrollieren und bei zweifelhaften Abbuchungen sofort die zuständige Bank zu kontaktieren.

Außerdem wird empfohlen, Bankkarten für Auslandstransaktionen sperren zu lassen. Denn für den Fall, dass die Daten ausgespäht wurden, wird so nachhaltig verhindert, dass die Täter die Kopie der Karte nutzen können.

Hinweise zu dem Vorfall nimmt die Polizei unter der Telefonnummer: 02102 - 99 81 62 10 entgegen.

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