Laut Statiker ist die Ratinger Großgarage nach dem Brand nicht einsturzgefährdet.

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Ratingen. Die gute Nachricht vorweg: Die Großgarage an der Liebigstraße, die vor gut einer Woche durch Brandstiftung schwer beschädigt wurde, ist nicht einsturzgefährdet. Das teilte Montag Stefan Gessner, Geschäftsführer der Hausverwaltung, die die Garage betreibt, auf Anfrage mit. Ein Sachverständiger habe die Schäden eingehend begutachtet.

Lediglich in dem Bereich, in dem das Feuer am stärksten gewütet hat, seien Deckenteile durch die Hitzeeinwirkung so stark deformiert worden, dass sie auf einer Fläche von 40 bis 50 Quadratmeter entfernt werden mussten. Laut Gessner handelt es sich um stahlverstärkte Bimsplatten. Das Dach sei jetzt provisorisch abgedeckt,

Die tragende Konstruktion sei nicht in Mitleidenschaft gezogen worden. Das vom Brand kaum betroffene Erdgeschoss der Großgarage ist wieder freigegeben. Die Autobesitzer konnten ihre dort geparkten Fahrzeuge bereits herausfahren.

Im direkten Umfeld des Brandherdes stehen noch 15 schwer beschädigt beziehungsweise total zerstörte Autos. Die Hausverwaltung überlegt, die Wracks mit einem Gabelstapler ins Freie zu schaffen. Für Abschleppwagen ist die Garage zu eng.

Besitzer der zerstörten Autos kämpfen um Ersatzfahrzeuge

Noch offen ist, wie alles gereinigt werden kann. Gessner: „Vielleicht müssen wir sogar sandstrahlen.“ Bis alles fertig ist, werde es wohl Mai.

Katharina Lysenko, deren Mazda völlig zerstört in der Garage steht, hat sich inzwischen einen Anwalt genommen. „Das kostet alles Nerven. Die Versicherung will uns keinen Mietwagen bezahlen.“ Ihr Mann müsse derzeit von Kollegen mitgenommen werden.

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