NRW-Minister Garrelt Duin sprach beim Unternehmensverband.

Das Familienunternehmen Tünkers – hier Firmenchef André Tünkers – produziert Roboter für die heimische Autoindustrie.
Das Familienunternehmen Tünkers – hier Firmenchef André Tünkers – produziert Roboter für die heimische Autoindustrie.

Das Familienunternehmen Tünkers – hier Firmenchef André Tünkers – produziert Roboter für die heimische Autoindustrie.

Das Familienunternehmen Tünkers – hier Firmenchef André Tünkers – produziert Roboter für die heimische Autoindustrie.

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Das Familienunternehmen Tünkers – hier Firmenchef André Tünkers – produziert Roboter für die heimische Autoindustrie.

Ratingen. Die Stimmung in der Ratinger Unternehmerschaft ist prächtig. Erstmalig rechnet kein Unternehmen in der Stadt für dieses Jahr mit einem schlechteren Ergebnis als 2013, ein Viertel will sogar mehr Personal einstellen. „Das ist ein starkes Fundament für eine gute Stadtentwicklung“, sagte Olaf Tünkers, Vorsitzender des Ratinger Unternehmensverbandes (UVR), beim Neujahrsempfang in der Stadthalle.

Rund 170 Besucher waren zu Gast

Mit rund 170 Besuchern aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und öffentlichem Leben verzeichnete der UVR einen Rekord. Ein Grund dafür mag der Gastredner gewesen sein: NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (Foto: Stefan Fries). Er stellte in seinem Vortrag die Familienunternehmen als Rückgrat der heimischen Wirtschaft in den Mittelpunkt. Er betonte dabei, dass man nicht die „alte“ gegen die „neue“ Industrie ausspielen dürfe, warb um Akzeptanz beim Flughafen.

Trotz der Energiewende müssten Strompreise auch für Familienbetriebe bezahlbar bleiben. Denn gerade die Familienunternehmen stünden für Nachhaltigkeit – in ökonomischer, ökologischer und sozialer Sicht. „Diese Unternehmer machen Gewinn, um den Betrieb zu erhalten. Sie haben nicht den Betrieb, um Gewinne zu erzielen.“ Zur Nachhaltigkeit zähle auch der Blick auf die nächste und übernächste Generation: „Unternehmen müssen enkelfähig sein“, sagte der Minister.

Die mittelständischen Firmen übernähmen auch viel mehr Verantwortung für ihre Mitarbeiter und Gemeinde als „Durchreisende“. Mittelstandsfreundlichkeit sei für ihn ein wichtiges Thema, dazu zähle auch der Bürokratieabbau.

Insgesamt 80 Prozent aller Unternehmen in Ratingen sind in Familienhand.

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