Ab Januar können nicht nur Rollstuhlfahrer und Blinde das Angebot in Anspruch nehmen, sondern auch Menschen mit Gehbehinderung.

Ab Januar können nicht nur Rollstuhlfahrer und Blinde das Angebot in Anspruch nehmen, sondern auch Menschen mit Gehbehinderung.
Der Fahrdienst holt die Behinderten von zuhause ab und bringt sie auch wieder zurück.

Der Fahrdienst holt die Behinderten von zuhause ab und bringt sie auch wieder zurück.

DRK

Der Fahrdienst holt die Behinderten von zuhause ab und bringt sie auch wieder zurück.

Ratingen. Weil viele öffentliche Verkehrsmittel nicht so ausgestattet sind, dass diese auch von stark mobilitätseingeschränkten Menschen genutzt werden können, haben das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Ratingen, der Verein für Rollstuhlfahrer und die Stadt im Jahr 1977 den Behindertenfahrdienst eingerichtet. Der Kreis Mettmann übernahm diese Idee und somit die Federführung im Rahmen der Behindertenhilfe. Unter dem Motto „Wir machen Sie mobil“ fährt das DRK-Team die Berechtigten und trägt somit zu mehr Lebensqualität dieser Menschen mit Behinderungen bei. Künftig können noch mehr Menschen den Service nutzen.

Die Kosten steigen von 20 auf 30 Cent je Kilometer

Nach den bisher geltenden Richtlinien dürfen ausschließlich Personen den Fahrdienst nutzen, die auf die Benutzung eines Rollstuhles angewiesen sind. Die entsprechenden Richtlinien wurden durch den Kreistag zum 1. Januar 2017 so geändert, dass nun alle Personen, die in ihrem Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen „aG“ (außergewöhnliche Gehbehinderung) haben, den Dienst für private Fahrten in Anspruch nehmen können. Durch einen Zuschuss der Stadt besteht zudem auch weiterhin die „Ratinger Regelung“, dass alle Ratinger mit dem Merkzeichen „Bl“, also Blinde und hochgradig Sehbehinderte, die Möglichkeit haben, den Fahrdienst zu nutzen.

Das DRK informiert am 4. Januar über das Angebot

Der Eigenanteil wurde von 20 auf 30 Cent pro Kilometer erhöht. Neuerdings wird dieser durch die DRK-Mitarbeiter am Abschluss einer Fahrt direkt abgerechnet.

Im Rahmen eines Informationsnachmittags beantwortet das DRK am Mittwoch, 4. Januar, in der Zeit von 15 bis 17.30 Uhr vor Ort an der Hochstraße 42 sowie telefonisch unter 02102/25151 Fragen zum Service. Die entsprechenden Anträge, um einen Berechtigungsausweis zu erhalten, werden vom DRK und dem Sozialamt ausgegeben. Ein Download steht auf der Internetseite des DRK zur Verfügung.

Das Ratinger DRK weist zudem darauf hin, dass ehrenamtliche Kräfte, die bei der Durchführung des Fahrdienstes helfen möchten, wollkommen sind. Red

www.drk-ratingen.de

fahrdienst@drk-ratingen.de

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