Er war von einem Sachverständigen stillgelegt worden. Nun können die Gäste kommen.

Er war von einem Sachverständigen stillgelegt worden. Nun können die Gäste kommen.
Schießmeister Dieter Maier kontrolliert den Fortschritt beim Umbau des Kugelfanges .

Schießmeister Dieter Maier kontrolliert den Fortschritt beim Umbau des Kugelfanges .

Bruderschaft Lintorf

Schießmeister Dieter Maier kontrolliert den Fortschritt beim Umbau des Kugelfanges .

Ratingen. Schießmeister Dieter Maier hat sein Okay gegeben: Beim Lintorfer Möschesonntag kann das Gästeschießen wie geplant stattfinden. Wie berichtet, hatte ein Sachverständiger den Schießstand der Lintorfer St. Sebastianus Bruderschaft wegen angeblich zahlreicher Mängel stillgelegt. Zwischenzeitlich durften die Schützen den Schießstand nicht nutzen.

Das Bangen um das Gästeschießen am kommenden Sonntag und das Königsschießen im Rahmen des Schützenfestes in der Woche danach hat aber nun ein Ende. Zahlreiche Helfer haben in den vergangenen Tagen alles möglich gemacht, damit am Möschesonntag, 12. August, das Gästeschießen und beim Schützenfest das Königsschießen in Lintorf stattfinden kann. Allerdings nur mit Luftgewehren und nicht wie gewohnt mit Kleinkaliberwaffen.

„Besonderer Dank gilt den Unterstützern der Bruderschaft.“

Andreas Preuß, Schützenchef

Der Schießmeister der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Lintorf 1464, Uwe Adrian, hat gemeinsam mit Dieter Maier, Werner Bach, Walter Nollen und Udo Wolff den Schießstand in den vergangenen Tagen umgebaut. Jetzt kann am Möschesonntag der Gästekönig mit dem Luftgewehr ermittelt werden, eine Woche später dann die Bruderschaftsmajestäten.

„Besonderer Dank gilt den Unterstützern der Bruderschaft“, sagt Schützenchef Andreas Preuß. Die Firma Harnischmacher stellte kurzfristig eine Metallplatte für den Kugelfang zur Verfügung, Baustoffhandel Grobusch half mit Styrodur aus und die Baumschule Hesselmann steuerte Jute bei. Ulla Adrian hatte noch PU-Schaum, den sie den Schützen überließ. Schützenchef Andreas Preuß: „Herzlichen Dank allen, dass ihr das so schnell möglich gemacht habt.“

Der jetzige Umbau ist allerdings nur provisorisch. „Nach dem Schützenfest werden wir überlegen, ob wir uns einen Umbau des Schießstandes leisten wollen und können“, sagt Preuß. Der Schießstand auf dem Schützenplatz müsste dann so hergerichtet werden, dass er den inzwischen verschärften Richtlinien für das Schießen mit Kleinkaliberwaffen entspricht.

Ein anderes mögliches Hindernis in Bezug auf das Schützenfest scheint ebenfalls beseitigt. Sie Stadt Ratingen teilt mit, dass die Baustelle auf der Krummenweger Straße — dort zieht am Schützenfestsonntag der Zug — bis dahin fertiggestellt sein soll. Vorausgesetzt das Wetter spielt mit. Sollten die Arbeiten nicht rechtzeitig abgeschlossen werden können, soll die Baustelle jedoch für den Schützenzug vorübergehend geräumt werden.

Die Lintorfer Schützen können nun am Sonntag also berühigt ihren Möschesonntag feiern. Der startet mit dem Biwak auf dem Schützenplatz am Thunesweg. Mit der „Goldenen Mösch“ zieht die Bruderschaft zunächst dorthin. Ab 11 Uhr feiern die Schützen dann gemeinsam mit den Lintorfern und ihren Gästen. Bis 13 Uhr gibt es ein Platzkonzert. Ab 11.30 Uhr ermittelt die Bruderschaft zudem am Schießstand ihren neuen Gästekönig. Amtierender Gästekönig ist Marius Mohr, derzeit noch Kronprinz St. Sebastiani-Bruderschaft Ratingen.

Am Möschesonntag werden außerdem die Eintrittskarten für den Bayrischen Abend am Freitag, 17. August, um 20 Uhr im Festzelt verkauft. Eine Karte für die Veranstaltung kostet zwölf Euro im Vorverkauf.

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