Zahlreiche Bürger, Unternehmen und Vereine haben gespendet. 40 000 Euro davon kommen jetzt dem Park zugute.

Als Pfingst-Orkan „Ela“ am 9. Juni 2014 über Ratingen fegte, hatte es den denkmalgeschützten Poensgenpark mit voller Wucht erwischt: Mehr als 50 Bäume, darunter viele über 100-Jährige, waren umgefallen, die historische Kastanienallee wurde zerstört, wochenlang war der Park für Aufräumarbeiten gesperrt. Ab Herbst werden im Poensgenpark die ersten Neupflanzungen vorgenommen – und zwar aus den gut 40 000 Euro, die durch Spenden- und Fördergelder für den „Lieblingspark der Ratinger“ zusammenkamen.

Insgesamt haben die Ratinger auf das städtische Spendenkonto „Sturmschäden“ 20 300 Euro eingezahlt, wobei mit 13 425 Euro das Gros dem Poensgenpark zugedacht war. Die 20 300 Euro wurden zum Stichtag 6.11.2014 über das Landesprogramm „Bürgerbäume“ verdoppelt, zudem kamen noch größere Firmen- und Vereinsspenden hinzu, so dass im Spendentopf letztlich rund 55 000 Euro gelandet waren, wovon 40 875 Euro nun dem Poensgenpark zugute kommen.

Dezernent Martin Gentzsch und Manfred Fiene, Leiter Kommunale Dienste, durften sich jetzt über eine weitere Spende für den Poensgenpark freuen: Wolfgang Kutsch, Vorsitzender des Gartenbau- und Heimatvereins Tiefenbroich, überbrachte einen 1000-Euro-Scheck. „Wir hoffen, damit einen kleinen Beitrag zur Wiederherstellung unseres schönen Parks leisten zu dürfen.“ Diesen Wunsch hatten neben zahlreichen Privatpersonen auch noch andere Vereine (Förderverein Museum Cromford, Pommerngruppe Ratingen und Wilhelm-Tell-Kompanie) sowie einige Firmen. „Allen Spendern gilt unser ganz besonderer Dank für ihre Spendenbereitschaft und ihre Verbundenheit mit Ratingen“, so Dezernent Martin Gentzsch. Mit der herbstlichen Neubepflanzung des Parks wird eine Dankestafel mit alle Spendernamengefertigt. Red

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