Prinzengarde Rot-Weiß feierte in Tiefenbroich.

Viel Beifall gab es schon beim Einmarsch der Tanzgarden am Samstagabend in der Tiefenbroicher Festhalle
Viel Beifall gab es schon beim Einmarsch der Tanzgarden am Samstagabend in der Tiefenbroicher Festhalle

Viel Beifall gab es schon beim Einmarsch der Tanzgarden am Samstagabend in der Tiefenbroicher Festhalle

Stefan Fries

Viel Beifall gab es schon beim Einmarsch der Tanzgarden am Samstagabend in der Tiefenbroicher Festhalle

Ratingen. Darum waren sie wirklich nicht zu beneiden, die aktiven Mitglieder der Prinzengarde Rot-Weiß. Während in der fast ausverkauften Tiefenbroicher Festhalle die Besucher im Warmen saßen, sammelten sich die Gardisten draußen vor der Tür und mussten bis zum Einzug bibbern. Doch spätestens beim Einmarsch unter dem freudigen Klatschen der bunt kostümierten Narrenschar wurde es den Tänzer warm.

Stimmungskanone Heinz Hülshoff trat früh auf

„Ich freue mich, sie alle hier im Gürzenich von Tiefenbroich willkommen zu heißen“, begrüßte Präsident Fabian Pollheim die Gäste, darunter auch viele Vertreter anderer Ratinger Karnevalsvereine.

Einer, der beim Karneval in Tiefenbroich nicht fehlen darf, ist Heinz Hülshoff, Ehrenvorsitzender der Rot-Weißen. Normalerweise ist die Stimmungskanone immer Schlusspunkt im Programm, doch diesmal verwandelte er die Halle schon früh am Abend in ein Tollhaus. „Eigentlich kommen Achim und Olli aus Düsseldorf zuerst auf die Bühne. Da sie aber krankheitsbedingt alle Termine der Session absagen musste, habe ich meinen Auftritt nach vorne gezogen“, sagte Hülshoff, der es sich vor seinem Auftritt wie immer erst einmal auf einem Stuhl bequem gemacht hatte, um zu entspannen.

Um den Tanznachwuchs ist es bestens bestellt

Und was er zuvor zu sehen bekam, entlockte auch dem Narrenprofi ein echtes Kompliment: „Da ist es schon ganz schön schwer, nach solch tollen Darbietungen als nächster auf die Bühne zu müssen“, lobte er die beiden Nachwuchstänzer der Prinzengarde.

Und die hatten es in der Tat verdient – auch die ganz Kleinen, die von Pollheim liebevoll „mein Flohhaufen“ genannt wurden. Die Mittelgarde, schon wesentlich sicherer in der Choreographie, machte mit ihrem Auftritt deutlich: Um den Nachwuchs muss sich die Garde keine Sorgen machen. wk

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