500 Gäste feierten auf der Silvestergala in der Stadthalle den Jahreswechsel auf besondere Art.

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Ein köstliches Buffet wartete auf die gut 500 Ballbesucher.

Ein köstliches Buffet wartete auf die gut 500 Ballbesucher.

Live-Band, gutes Essen, stilvolles Ambiente: Die Silvestergala besticht durch besonderen Charme.

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Ein köstliches Buffet wartete auf die gut 500 Ballbesucher.

Ratingen. Eines steht fest: Die Silvesternacht ist definitiv die letzte Gelegenheit des Jahres, zu feiern. „Da kann man es ja auch ruhig mit Stil tun“, lacht Manfred Gerwin und präsentiert stolz seinen schwarzen Anzug mit der knallroten Fliege.

Wie er haben sich auch die anderen Besucher der großen „Silvester Gala 2010“ in der Stadthalle so richtig in Schale geworfen. Abendkleid und schwarzer Anzug waren bei dieser Gelegenheit das absolute Minimum auf der Stil-Skala.

Die Gala war schon im Herbst restlos ausverkauft

Nach dem großen Erfolg der Premieren-Gala 2009 war klar, dass es nicht bei einer einmaligen Sache bleiben durfte. Schon im Herbst waren die Karten (69 Euro) wieder restlos ausverkauft – ein Riesenerfolg für das Kulturamt, das Amt für Sport und Freizeit und Stadthallengastronom Heinz Hülshoff, die gemeinsam die Gala zum Jahreswechsel durchführen.

Die Idee ist ebenso einfach wie originell: Der schnelllebigen Eventkultur, die an jedem Wochenende zig „Highlights“ anpreist, wird eine klassische Ballveranstaltung entgegengesetzt. Opulentes Buffet, stilsicheres Ambiente, Tanzmusik von einer Live-Band, abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm – das ist auf charmante Art und Weise altmodisch und vielleicht gerade deshalb aktuell.

„Ja, es erinnert mich schon sehr an früher, so haben wir damals auch gefeiert“, gibt Liesel Rommbach unumwunden zu. „Aber warum auch nicht? So etwas ist heute selten geworden und dadurch ist es für mich etwas ganz Besonderes.“

Das Buffet ließ keine Wünsche offen

Ganz besonders war auch das köstliche Buffet, das Heinz Hülshoff mit seinem Team vorbereitet hatte, an dem sich die gut 500 Ballgäste verwöhnen lassen konnten. Allein bei den Vorspeisen hatte man die Qual der Wahl: Kürbis-Ingwer-Süppchen, geräucherte Leckereien aus dem Meer, italienische Antipasti, Wraps, Wildpastete, Tomate mit Mozzarella, Krabbencocktail.

Bei den Hauptgerichten standen Roastbeef, Schweinelendchen, Hirschgulasch und Ente zur Auswahl, dazu verschiedenste Gemüse und Beilagen. Eine große Käseauswahl, Tiramisu und Eisbomben sorgten für den krönenden Abschluss.

Das opulente Buffet trug seinen Teil dazu bei, dass die Stimmung an diesem Abend einfach passte. Statt der allgegenwärtigen Hektik des Jahrewechsels herrschte allenthalben Lässigkeit und Entspannung.

Hier hatte es niemand eilig, endlich um Mitternacht seine Raketen abfeuern zu dürfen. Dann doch lieber ein Glas Schampus, nette Unterhaltung und vielleicht zu den Klängen der Tanzband aufs Parkett – für einen schwungvollen Walzer oder einen flotten Quickstep.

„Man macht sich richtig schick und genießt einen besonderen Abend. Was soll daran altmodisch sein?“

Elke Küsters, Besucherin der Silvester-Gala

Und überhaupt: Wo sonst in der Ära der Tonkonserve leistet man sich denn noch echte Musiker auf der Bühne? „Ich finde es ganz wunderbar! Man macht sich richtig schick und genießt einen ganz besonderen Abend“, findet Elke Küsters. „Was soll daran altmodisch sein?“

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