Das Weihnachtskonzert der Liebfrauenschule im vollbesetzten Haus war ein großer Erfolg.

Das Weihnachtskonzert der Liebfrauenschule im vollbesetzten Haus war ein großer Erfolg.
Die Weihnachtskonzerte der Liebfrauenschule gehören zu den Höhepunkten der Adventszeit in Ratingen.

Die Weihnachtskonzerte der Liebfrauenschule gehören zu den Höhepunkten der Adventszeit in Ratingen.

Blazy

Die Weihnachtskonzerte der Liebfrauenschule gehören zu den Höhepunkten der Adventszeit in Ratingen.

Ratingen. Unter dem Motto „Und freut Euch Ihr Kinder“ zeigten die Jungen und Mädchen der Liebfrauenschule den interessierten Eltern und Zuhörern, was sie in den letzten Monaten an ihrem Instrument beziehungsweise in den Chorproben gelernt hatten.

Eindrucksvoll wie alle Jahre zogen die über 200 Mitwirkenden mit brennenden Kerzen durch die abgedunkelte Kirche zum Altarraum. Dabei ertönte der mittlerweile zur Tradition gewordene afrikanische Wechselgesang „Hambani Kahle“ (das Licht erleuchte die Nacht): Gänsehaut pur ist dabei garantiert. Der Unterstufenchor begann dann mit dem neuen, österreichischen Weihnachtslied: „Guten Abend, schön Abend“ mit frischen, hellen Stimmen.

Julia Lehmann dirigierte überzeugend

Schulleiter Peter Bärens begrüßten alle Anwesenden auf das Herzlichste und bezog sich auf das soeben gesungene Lied, wo es in der letzten Strophe heißt: „Nun singt es und klingt es so lieblich und fein, wir singen die fröhliche Weihnachtszeit ein.“

Natürlich durfte auch das Publikum die Lieder: „Macht hoch die Tür“, „Es kommt ein Schiff geladen“ und „O du fröhliche“ kräftig mitsingen. Da die Schule ja mit verschiedensten Chören und Ensembles gesegnet ist, stellte sich auch gleich nach dem ersten Gemeindelied das Kammerorchester mit der Sarabande d-moll von G. F. Händel vor. Herzlicher Applaus folgte dem Vortrag. Das Flötenquartett, das mittlerweile die Quartett-Größe weit übersteigt, war dann mit „Joy to the world“ und „Tochter Zion“ im Arrangement einer Schülerin mit anrührenden Klängen zu hören.

Unterstufenchor, Flöten, Rhythmusgruppe und Vororchester spielten: „Leise rieselt der Schnee“, „Wir öffnen unsere Herzen“ und „Maria, du zeigtest uns wie“. Besonders begeisterten zwei Jungen an Bongos, die mit Hingabe und äußerster Konzentration ihre Aufgabe bravourös erfüllten. Der Kammerchor sang von Michel Hayden (dem Bruder des berühmten Josef) „Heiligste Nacht“ etwas verhalten. „Maria durch ein Dornwald ging“ und „Vom Himmel hoch“ hatte der Ehemaligen Chor im Programm. Die Stücke wurden souverän und gekonnt vorgetragen.

Auch in diesem Jahr lagen Einstudierung, Ausführung und Logistik wieder in den Händen von André Schürmann. Ihm zur Seite stand erstmalig die neue Musiklehrerin der Schule: Julia Lehmann. Für sie war dieses Konzert ihr Debut als Orchesterleiterin.

Die Tänze und Märsche aus de Nussknackersuite von Peter Tschaikowsky dirigierte sie jedoch recht schwungvoll. Bevor alle Chöre gemeinsam das französische Weihnachtslied „Engel singen Jubellieder“ anstimmten, gab es noch den „Marsch der Könige“ nach der Arlésienn-Suite von Georges Bizet von gewaltigen Paukenschlägen begleitet. Das große Orchester beendete dann das Konzert mit der Filmmusik aus dem Film: „Drei Nüsse für Aschenbrödel“. Auch dieser „Soundtrack“ wurde von Julia Lehmann überzeugend dirigiert und vom Publikum mit begeistertem Applaus bedacht.

Statt Blumen gab es zum Schluss jeweils ein Weihnachtsbuch von Axel Hacke, der vor wenigen Tagen im Stadttheater einen Vorleseabend gab.

Die Mitwirkenden bekamen - wie gewohnt – für den nächsten Tag die erste Stunde schulfrei.

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