Ein Sattelschlepper steckte – wieder einmal – in der Wallstraße fest, weil ein Auto falsch stand.

Ein Sattelschlepper steckte – wieder einmal – in der Wallstraße fest, weil ein Auto falsch stand.
Diese Schaufensterüberdachung wird regelmäßig beschädigt.

Diese Schaufensterüberdachung wird regelmäßig beschädigt.

An dem Falschparker auf der Wallstraße kam der Fahrer dieses Sattelzuges am Montag nicht vorbei.

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Diese Schaufensterüberdachung wird regelmäßig beschädigt.

Ratingen. Am Montag, so gegen 11 Uhr, lief in der Innenstadt so gut wie nichts mehr: Auf der Wallstraße, an der Ecke Bechemer Straße, hatte ein Falschparker für Chaos gesorgt: Ein Auto war im Parkverbot abgestellt worden und ragte mit seinem Heck auf die Fahrbahn. Ein schwerer Sattelschlepper kam nicht vorbei. Die Wallstraße war sofort dicht. Jugendamtsmitarbeiter Michael Baaske berichtete, dass sich sogar im Parkhaus an der Grabenstraße eine Schlange gebildet hatte – es ging in der von Baustellen versperrten City weder vor noch zurück. Über eine halbe Stunde lang. Es war nicht das erste Mal, dass jemand in diesem Nadelöhr der Wallstraße den Verkehr verstopft.

Lkw stoßen an mehreren Stellen in der Stadt an ihre Grenzen

Eine Ladenüberdachung an einem Gebäude zeigt deutliche Rammspuren: Besonders die hohen und langen Sattelschlepper haben Mühe, die Kurve zu kriegen, wenn die Fahrbahn auch nur um wenige Zentimeter verengt wird. Immer wieder stoßen Lkw-Fahrer mit ihrem Aufbau gegen die Überdachung. Auf dem Seitenstreifen herrscht ein deutlich ausgeschildertes Parkverbot: Wer sein Fahrzeug verlässt oder länger als drei Minuten hält, der parkt, heißt es in der Straßenverkehrsordnung. Der Ordnungsdienst schreibt fleißig auf.

Doch es gibt weitere Ecken, die schnell verstopfen: So berichtet eine Ratingerin, dass sich auch an der Ecke Philippstraße/Am Krumbachskothen mindestens „zwei Mal am Tag“ Lastwagen festfahren. „Sparkassen-Geldzieher“, die auf der Hochstraße vorm Geldautomaten „mal eben“ parken, nerven auch. Vor der Sparkasse in Ratingen-West werde das dortige Halteverbot oft missachtet, lautet ein weiterer Hinweis. Es gibt aber auch den Ruf nach Sperrung der Innenstadt für Fahrzeuge mit zulässigem Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen. Das werde auch in anderen Städten so gehandhabt, dort müssten die Anhänger draußen abgekoppelt werden. Eine solche Regelung böte sich besonders für die Industriestraße an, die unter Schwerlastverkehr zusammenbricht, wenn sich auf der Autobahn 3 der Verkehr staut.

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