Am Stadionring sind mehrere Holzhäuser niedergebrannt. Zwei Feuerwehrleute wurden bei den Löscharbeiten verletzt.

Am Stadionring sind mehrere Holzhäuser niedergebrannt. Zwei Feuerwehrleute wurden bei den Löscharbeiten verletzt.
Der Stadionring war gesperrt.

Der Stadionring war gesperrt.

Vier Stunden brauchte die Feuerwehr, um den Brand in der Kleingartenanlage zu löschen.

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Der Stadionring war gesperrt.

Ratingen. Bei einem ausgedehnten Laubenbrand An der Straße Am Stadionring sind gestern Morgen drei Menschen verletzt worden, darunter zwei Feuerwehrleute. Die Feuerwehr war mit mehreren Löschzügen etwa vier Stunden lang im Einsatz. Die Brandursache ist noch unklar, die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Die recht überschaubare Kleingartenanlage liegt etwas versteckt direkt am Stadion an der Brücke der Kaiserswerther Straße (Süd-Dakota-Brücke) neben einem Parkplatz. Gestern Morgen war der Brandort mit Flatterbändern der Polizei gesperrt: „Polizeilich beschlagnahmt“ stand auf einem Schild zu lesen.

Als die Feuerwehr eintraf, stand eine Gartenlaube in Flammen

Um 2.04 Uhr wurde die Feuerwehr Ratingen zu einem „Kleinfeuer“ alarmiert. Bei Eintreffen des ersten Fahrzeuges stellte sich heraus, dass es sich tatsächlich um einen ausgedehnten Brand einer Gartenlaube handelte. Eine männliche Person, die selbst Löschversuche unternommen und vorsichtshalber zwei Gasflaschen aus dem Objekt entfernt hatte, wurde dabei verletzt, so Einsatzleiter Daniel Roßmeier. Es wurde eine Alarmstufenerhöhung gegeben und weitere Kräfte nachgefordert.

Der Verletzte wurde durch den alarmierten Notarzt versorgt und ins Krankenhaus transportiert. Die nachrückenden Einheiten erweiterten die Löschmaßnahmen mit insgesamt drei C-Rohren in zwei Einsatzabschnitten, da mittlerweile auch benachbarte Lauben Feuer gefangen hatten.

Bei den Löscharbeiten verletzten sich zwei Feuerwehrleute. Beide wurden zur medizinischen Versorgung durch den Rettungsdienst ins Ratinger Krankenhaus transportiert, konnten das Krankenhaus aber nach ambulanter Behandlung glücklicherweise wieder verlassen, teilt die Feuerwehr weiter mit.

Den Einsatzkräften wurden Wechselkleidung direkt an die Einsatzstelle gebracht, um eine Verschmutzung der Fahrzeuge und die Gefahr der Aufnahme von Brandabfallstoffen in den Körper zu vermeiden. Trotz der Witterung wechselten die Einheiten ihre Kleidung noch an der Einsatzstelle. Das verschmutzte Material sowie die mit Brandschutt und Ruß verdreckte Kleidung wurde separat zur Feuerwache transportiert.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache noch in der Nacht aufgenommen. Am Donnerstagmorgen war der Brandort noch versiegelt.

Klaus Mönch, Vorsitzender des Stadtverbandes Ratingen der Kleingärtner und hauptberuflich Mitarbeiter des Grünflächenamtes, kann sich nicht an Laubenbrände in der jüngeren Zeit erinnern. Nur Einbrüche gebe es immer wieder mal, sagte Mönch.

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