Die SPD-Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese lobt „beeindruckende Willkommenskultur“.

„Die Verdoppelung der Bundeshilfen für die Flüchtlingsunterbringung in 2015 ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der Kommunen“, kommentierte Kerstin Griese die Zustimmung von Finanzminister Wolfgang Schäuble zu einer Forderung der SPD. Die Zusage, die Städte ab 2016 dauerhaft und strukturell bei den Flüchtlingskosten zu entlasten, bezeichnete sie als großen Erfolg.

Kerstin Griese hatte in der Bundestagsdebatte zum Thema ebenfalls eine deutliche Aufstockung der Unterstützung für die Kommunen gefordert. Darüber hinaus hat sie sich für eine Ausweitung der Sprachkurse für Flüchtlinge ausgesprochen. „Wir brauchen Menschen, die bei uns leben und arbeiten wollen“, wies die Vorsitzende des Arbeits- und Sozialausschusses auf den wachsenden Fachkräftemangel hin. Sie bezeichnete es als „interessante Entwicklung“, dass neben die humanitären Argumente jetzt auch ökonomische treten und dass große Unternehmen, das Handwerk, der Mittelstand und die Arbeitgeberverbände sich für Flüchtlinge engagieren.

Griese forderte ein zusätzliches Bundesprogramm, mit dem berufsbezogene Sprachkurse und Eingliederung in Arbeit finanziert werden. Die SPD-Abgeordnete sprach sich für eine bessere Vernetzung aus, damit alle Flüchtlinge grundständige Deutschkenntnisse erwerben und anschließend in berufsbezogenen Sprachkursen weiter qualifiziert werden. Kerstin Griese lobte die beeindruckende Willkommenskultur, die sie auch in den niederbergischen Städten und in Ratingen beobachtet. „Es gibt so viel Engagement für Flüchtlinge wie noch nie.“ Red

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