Schneeglatte Fahrbahnen führten nicht nur zu Blechschäden. In Ratingen und Hilden gab es drei schwerere Unfälle.

Eine eingeklemmte Frau musste die Ratinger Feuerwehr im Autobahnkreuz Breitscheid aus ihrem Wagen befreien.
Eine eingeklemmte Frau musste die Ratinger Feuerwehr im Autobahnkreuz Breitscheid aus ihrem Wagen befreien.

Eine eingeklemmte Frau musste die Ratinger Feuerwehr im Autobahnkreuz Breitscheid aus ihrem Wagen befreien.

Feuerwehr Ratingen

Eine eingeklemmte Frau musste die Ratinger Feuerwehr im Autobahnkreuz Breitscheid aus ihrem Wagen befreien.

Ratingen/Hilden. Schnee und Eis machten den Autofahrern seit dem Wochenende in vielen Bereichen des Kreises arg zu schaffen. Betroffen war davon nicht nur der winterlich immer stärker gebeutelte Nordkreis, sondern auch der Süden. Von Montagmorgen an zählte die Polizei insgesamt zehn witterungsbedingte Unfälle im Kreis Mettmann.

Feuerwehr muss eine Frau auf der A3 aus ihrem Auto befreien

Im Autobahnkreuz Breitscheid wurden in der Nacht zu gestern eine Frau schwer und eine leicht verletzt, als die Fahrerin eines Autos, das auf der A3 in Richtung Arnheim unterwegs war, auf schneeglatter Fahrbahn in der Ausfahrt zur A52 die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Der mit vier Personen besetzte Wagen schleuderte gegen 22.45 Uhr zwischen die Leitplanken der Hauptfahrbahn der A3 und der Abbiegespur. Die Fahrerin und zwei Beifahrer schafften es, sich aus dem Auto selbst zu befreien. Doch eine Frau blieb eingeklemmt zurück und musste von der Feuerwehr Ratingen befreit werden. Während der Bergung blieb die Abbiegespur in Richtung Essen bis gegen 1 Uhr gesperrt. Notärzte aus Mettmann und Ratingen versorgten die leicht und schwer Verletzten.

Gleich zwei Straßensperrungen nach Frontalzusammenstößen

Einen schwer und vier leicht Verletzte, geschätzte 25.000 Euro Sachschaden und Chaos im morgendlichen Berufsverkehr waren gestern die Folge von gleich zwei Unfällen in Hilden.

Gegen 6.50 Uhr kam ein 61-Jähriger mit seinem Auto auf dem Ostring auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern. Wie die Polizei berichtet, drehte sich sein Wagen und rutschte auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß der Kleinwagen mit einem Kleinlaster zusammen. Während dessen Fahrer mit leichten Verletzungen davonkam, wurde der 61-Jährige in seinem Auto eingeklemmt und am Kopf schwer verletzt. Er wurde von der Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack befreit, von einem Notarzt behandelt und ins Krankenhaus gebracht. Der Ostring musste für etwa 45 Minuten komplett gesperrt werden. Die Polizei gab die Strecke erst wieder frei, nachdem der von ihr angeforderte Streudienst die Straße vom Schnee geräumt hatte.

Auf die Räumung der Unfallstelle und den Winterdienst mussten Autofahrer dann zwischen 8.35 Uhr und 9 Uhr auch noch einmal auf der Elberfelder Straße (B 228) zwischen Hilden und Haan warten. Dort war ebenfalls auf schneeglatter Straße ein 30-jähriger Autofahrer aus Haan beim Bremsen in den Gegenverkehr gerutscht und mit einem entgegenkommenden Wagen zusammengestoßen. Beide Fahrzeuge rutschten nach dem Zusammenstoß von der Straße.

Die beiden Fahrer und ein Beifahrer wurden zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

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