In Tönisheide dürfen sich die Bürger auf eine neue Auflage des lebendigen Adventskalenders freuen. Das erste Türchen öffnet sich am Freitag.

In Tönisheide dürfen sich die Bürger auf eine neue Auflage des lebendigen Adventskalenders freuen. Das erste Türchen öffnet sich am Freitag.
Bei heißen Getränken und weihnachtlichem Gebäck kommen die Tönisheider beim lebendigen Adventskalender zusammen, um in der Adventszeit ein wenig Ruhe zusammen zu finden.

Bei heißen Getränken und weihnachtlichem Gebäck kommen die Tönisheider beim lebendigen Adventskalender zusammen, um in der Adventszeit ein wenig Ruhe zusammen zu finden.

Ulrich Bangert

Bei heißen Getränken und weihnachtlichem Gebäck kommen die Tönisheider beim lebendigen Adventskalender zusammen, um in der Adventszeit ein wenig Ruhe zusammen zu finden.

Tönisheide. Nicht nur in Neviges gibt es einen lebendigen Adventskalender, auch auf Tönisheide kommen die Menschen an den bevorstehenden Dezembertagen bis Weihnachten an verschiedenen Stellen zusammen. Seit dem Jahr 2007 gehört der lebendige Adventskalender zu Tönisheide wie die Kerze zum Adventskranz. „Der Sinn liegt darin, dass man nicht nur hin und her rennt, um Geschenke zu besorgen, sondern, dass man sich auf den eigentlichen Fokus des Weihnachtsfestes besinnt“, sagt Ulrike Fritz.

„In diesem Jahr war es sehr leicht, die Tönisheider zu motivieren. Auffallend viele Privatleute wollten mitmachen, nur ganz wenige brauchte ich anzusprechen. Nur für den 21. Dezember fehlt mir noch jemand.“

Ulrike Fritz, Organisatorin

Die Leiterin des evangelischen Kindergartens an der Schubertstraße hat die Organisation von ihrer Vorgängerin Gudrun Jost übernommen. „Im Januar, spätestens im Februar, gibt es bei uns im Familienzentrum ein Dankeschön-Kaffeetrinken für alle Teilnehmer. Dann frage ich natürlich herum, wer beim nächsten Mal mitmachen möchte“, berichtet sie. „In diesem Jahr war es sehr leicht, die Tönisheider zu motivieren. Auffallend viele Privatleute wollten mitmachen, nur ganz wenige brauchte ich anzusprechen. Nur für den 21. Dezember fehlt mir noch jemand“, stellt Ulrike Fritz fest. Ein wenig überrascht ist Ulrike Fritz, dass viele Geschäftsleute bei der vorweihnachtlichen Aktion nicht mehr mit dabei sind. „Das ist denen zu viel Arbeit“, hat sie erfahren. Das erste Türchen wird am 1. Dezember um 17.30 Uhr entgegen der ausgedruckten Ankündigung bei der Familie von Carlo Thiel, Am Karrenberg 34, geöffnet. An den Adressen, wo jeweils etwas stattfindet, hängen Plakate, die außerdem in vielen Geschäften in Tönisheide auf die einzelnen Veranstaltungen aufmerksam machen. An jedem Ort wird etwas anderes geboten: „Es werden Geschichten vorgelesen, es wird gesungen, Kinder können basteln. Überall werden Gebäck, Tee, Glühwein oder Kakao gereicht, bei einer Familie wird gegrillt.“

An den ersten drei Adventssonntagen öffnet sich das Türchen jeweils im 10-Uhr-Gottesdienst in der evangelischen Kirche. Da der vierte Advent und Heiligabend in diesem Jahr auf einen Tag fallen, findet die letzte Aktion im Rahmen eines Familiengottesdienstes um 14.30 Uhr statt. Einen Tag zuvor wird wohl zum letzten Mal das Adventsfenster beim Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr an der Hochstraße geöffnet, denn die Floriansjünger warten schon lange darauf, dass ihnen eine neue Unterkunft beschert wird.

Der Hubbelsgasser Weihnachtsmarkt, der wie immer um den zweiten Advent herum stattfindet, wird in die Aktivitäten des lebenden Kalenders eingebunden. Am 6. Dezember (Nikolaus) singen dort die Kinder des evangelischen Kindergartens, einen Tag später stimmen die Mädchen und Jungen aus der katholischen Einrichtung die Besucher auf das Fest ein – jeweils um 18 Uhr. „Man muss ja nicht alle Termine besuchen, ich denke, das wird ziemlich schwer“, kann sich die Organisatorin Ulrike Fritz vorstellen.

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