Acht Bands werden am 26. August auf der Bühne stehen. „Bounce“ und „My’tallica“ sind die Haupt-Acts. Die WüRG erwartet 4500 Besucher.

Acht Bands werden am 26. August auf der Bühne stehen. „Bounce“ und „My’tallica“ sind die Haupt-Acts. Die WüRG erwartet 4500 Besucher.
Die Tribute-Band „Bounce“ hat sich auf Bon Jovi spezialisiert und die Fans in Wülfrath schon mehrmals in Ekstase versetzt. Archiv

Die Tribute-Band „Bounce“ hat sich auf Bon Jovi spezialisiert und die Fans in Wülfrath schon mehrmals in Ekstase versetzt. Archiv

Anna Schwartz

Die Tribute-Band „Bounce“ hat sich auf Bon Jovi spezialisiert und die Fans in Wülfrath schon mehrmals in Ekstase versetzt. Archiv

Wülfrath. Das Open-Air-Konzert „WüRG im Park“ steht vor der Tür. Acht Bands haben ihr Kommen zugesagt. Sie sollen am Samstag, 26. August, ab 13 Uhr das Publikum im Stadtpark begeistern. „Wir hoffen auf 4500 Besucher – wie beim letzten Mal vor zwei Jahren“, sagte Organisator Christian Erbach bei der Vorstellung des Programms im WüRG-Haus.

Die Bands sind wieder ein Mix aus Wülfrather Musikern und Auswärtigen. „Highlight sind die beiden letzten Bands. Wir freuen uns besonders, dass wir „My’tallica“ (Metallica Tribute) und „Bounce“ (Bon Jovi Tribute) für unser Open Air gewinnen konnten“, sagte Marc Tuschy vom WüRG-Vorstand. „My’tallica“ wird gegen 20 Uhr auftreten, „Bounce“ etwa um 22 Uhr. Aber schon vorher werden vor allem Wülfrather Musiker die neun mal sechs Meter große Bühne rocken.

Viele Musiker aus Wülfrath treten beim Open-Air-Konzert auf

„Social Breakdown“, eine Newcomer-Metal-Band aus dem Kreis Mettmann, wird das Open-Air-Konzert eröffnen. Darauf folgt „Coda Control“, eine Rock-Band aus Wülfrath. Aus der Kalkstadt und Düsseldorf stammen die Musiker von „Rimshot“. Auch sie haben sich dem Rock verschrieben. „Vanity Sane“ wiederum ist eine Blues-Rock-Band aus Solingen. Dann treten die „WüRG Allstars“ zum Heimspiel an. Vor den beiden Haupt-Acts wird „Chris Toppa & Tapeside“ aus Wülfrath Reggae performen. Schluss ist um 23.30 Uhr.

„Um solch ein Programm auf die Beine zu stellen, braucht es einen langen Vorlauf und natürlich auch Sponsoren“, sagte Christian Erbach. Die Planungen für Rock im Park haben bereits eine Woche nach dem Konzert 2015 begonnen. „Eine Band wie ,Bounce’ ist so ausgebucht, dass man schon zwei Jahre im Voraus anfragen muss“, so Marc Tuschy. Als Hauptsponsoren konnte die WüRG Innogy und Lhoist Germany gewinnen. Ohne sie wäre die Finanzierung des auf ehrenamtlichem Engagement gestützten Events nicht durchführbar, wie die Veranstalter betonen. Auch befreundete Vereine wie zum Beispiel die Handballabteilung des TBW und die Grün-Weiß Kalkstädter unterstützen Rock im Park tatkräftig. Auch der Verein Wunschzettel zählt zu den Unterstützern des Festivals. Der Verein bietet einen Stand für Kinderunterhaltung an, bei dem unter anderem der Clown „Pepe“ auftreten wird. „Das Festival hat einen familiären Charakter. Auch Familien mit Kinder werden ihren Spaß haben“, versprach Christian Erbach. Die Musik sei nicht so laut, dass man sich nicht unterhalten könne, wenn man sich etwas entfernt von der Bühne aufhält.

Ein besonderer Dank der Organisatoren geht an das Technische Hilfswerk Heiligenhaus/Wülfrath (THW), das für die Ausleuchtung des Platzes und der Zuwege zuständig sein wird.

Der Wülfrather Rockmusiker Gemeinschaft liegt natürlich auch die Verpflegung der Gäste am Herzen. Für das kulinarische Angebot sorgt die Tafel für Niederberg. „Die Einnahmen aus dem Verkauf der Speisen gehen komplett an die Tafel“, versicherte Christian Erbach.

Die WüRG hat sich auf die Fahnen geschrieben, das Festival mit jeder weiteren Auflage zu verbessern. Bei der siebten gibt es zwei wesentliche Änderungen. Der größte Kritikpunkt war in der Vergangenheit die Toilettensituation. Das Angebot war für die vielen Besucher unzureichend, wie Marc Tuschy einräumte. Nun wird die EDB, die in den Räumlichkeiten der alten Hauptschule ansässig ist und direkt an das Festivalgelände angrenzt, Toiletten zur Verfügung stellen. Die Getränke wiederum werden dieses Jahr nicht an Bierwagen ausgeschenkt, sondern an einer langen zentralen Theke, die gegenüber der Bühne platziert wird. „Das wird die längste Theke Wülfraths“, sagte Christian Erbach. Im Angebot sind Bier, Softdrinks und natürlich Wasser. Für die WüRG ist der Verkauf der Getränke wichtig, um das Open-Air-Konzert zu finanzieren. Der Eintritt ist für die Besucher frei.

Aus Sicherheitsgründen herrscht ein absolutes Glasverbot auf dem gesamten Gelände. „Das wird auch kontrolliert“, sagt Christian Erbach.

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