Die Instandsetzung des Bades dauert länger als gedacht. Dafür warten neue Musikboxen auf die Gäste.

Wülfrath
Bis das Wasser wieder auf 28 Grad erwärmt ist, dauert es drei Tage.

Bis das Wasser wieder auf 28 Grad erwärmt ist, dauert es drei Tage.

Ulrich Bangert

Bis das Wasser wieder auf 28 Grad erwärmt ist, dauert es drei Tage.

Wülfrath. Sieht doch eigentlich schon ganz gut aus. In der Wülfrather Wasserwelt ist das Hauptbecken wieder bis zum Rand mit Wasser gefüllt. Trotzdem öffnet das Schwimmbad nicht wie vorgesehen zum ersten Schultag. Neuer anvisierter Termin ist der Montag, 12. Januar. „Mittwoch war etwas optimistisch gewählt“, sagt der tellvertretende Betriebsleiter Heiko Dietrich.

Drei Tage dauert das Aufwärmen des Wassers

Ein Sprung in die Fluten würde schnell den Beweis bringen, dass die Vorbereitungen noch nicht abgeschlossen sind. Das Wasser ist jetzt zwölf Grad kalt. „Es dauert drei Tage, bis wir wieder bei einer Temperatur von 28 Grad sind“, erklärt Dietrich. Zudem entnimmt das Gesundheitsamt noch Wasserproben.

Wenn die Tore des Schwimmbads am Montag wieder öffnen, werden die Gäste kaum Änderungen feststellen, außer vielleicht, dass das Bad hier und da etwas mehr blitzt. „Wir haben hauptsächlich Instandsetzungsarbeiten durchgeführt und das Bad grundgereinigt“, berichtet Dietrich, der gerade in der Dusche arbeitet. Was zu sehen ist: Einige Fliesen wurden ausgetauscht und der Rutschenturm hat einen neuen Anstrich verpasst bekommen.

Ein Teil der Erneuerungen ist nicht für die Augen, sondern die Ohren. „Wir haben sechs neue Musikboxen aufgehängt und mussten dafür 350 Meter an Kabel verlegen“, sagt der zweite Betriebsleiter. Die alten Boxen waren seit gut einem Jahr größtenteils defekt. „In der großen Halle liefen nur noch zwei von vier.“ Ab Montag steht klaren Durchsagen und Musikuntermalung wieder nichts mehr im Wege.

Wie viel die gesamte Maßnahme am Ende kostet, dazu gibt es seitens der Wasserwelt-Betreiber keine Auskunft. Nur soviel: Alles was geplant war, wurde auch gemacht.

Viele Gäste hat die jährliche Ausbesserung die Wasserwelt, die Mitte Dezember die 650 000 Liter Wasser aus ihrem Sportbecken gelassen hat, sicherlich nicht gekostet. Der Dezember ist bei vielen mit Weihnachtsfeiern, festlichen Einkäufen und Glühweinabenden so ausgebucht, dass offenbar die Zeit zum Schwimmen fehlt – das zeigen die Besucherzahlen.

Am 12. Januar wird dann auch der Saunabetrieb wieder aufgenommen (siehe Kasten). Das ist sicher – fast. Dietrich: „Wenn nichts Unvorhergesehenes mehr passiert, dann öffnen wir am Montag.“

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