Mitarbeiter von Vodafone spendeten für das Sonderprojekt gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern.

Jörg Rückert. Archiv
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Wülfrath/Ratingen. Die Mitarbeiter von Vodafone zeigen Herz für Kinder in Not. Sie unterstützen Wunschzettel e.V. mit 4000 Euro. Der Wülfrather Verein organisiert für schwer erkrankte und behinderte Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zwei und 20 Jahren aus der Region die Erfüllung eines Herzenswunsches. Er finanziert sich allein durch Spenden. Die Wünsche sind nicht materieller Art und bescheren unbeschwerte Stunden, zum beispiel beim Kochen mit einem mit einem Fernsehkoch, einer Fahrt mit der Dampflok, einer Reise ins Disneyland dem Besuch eines Spiels der Fußball-Lieblingsmannschaft.

Mitarbeiter in Niederlassungen entscheiden über den Adressaten

Die Vodafone-Spende kam zusammen, da das Unternehmen Verbesserungsvorschläge seiner Mitarbeiter im Zuge des Ideenmanagements bei Erstellung eines Umsettzungsgutachtens mit der Zahlung von je 50 Euro in den Spendentopf honoriert. Dieser hatte 2015/2016 deutschlandweit ein Volumen von 150 000 Euro. Die Summe wird zu gleichen Teilen auf alle Standorte des Unternehmens verteilt. Welche Einrichtung bedacht wird, entscheiden die Kollegen in den Niederlassungen.

Für Sandra Winkelmann, Betriebsrätin der Vodafone Niederlassung West in Ratingen, ist die Aktion eine Herzenssache: „So helfen die zahlreichen guten Mitarbeiterideen auch jungen Menschen in Not.“ Der Verein arbeitet allein mit ehrenamtlichen Mitarbeitern. Jörg Rückert, Kassenwart des Vereins, sagt: „Aktuell unterstützen wir zudem mit integrativen Schulen das Sonderprojekt ,Mein Körper gehört mir’. Das ist ein Präventionsprogramm gegen Kindesmissbrauch ab fünf Jahren. Das können wir nun dank der Spende durchführen.“ HBA

wunschzettel-verein.de

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