Arne Dorando stellt Standortbilanz von unabhängigen Beratern vor.

Arne Dorando stellt Standortbilanz von unabhängigen Beratern vor.
Stadtwerke-Chef Arne Dorando hat gut lachen. Archiv

Stadtwerke-Chef Arne Dorando hat gut lachen. Archiv

Janicki

Stadtwerke-Chef Arne Dorando hat gut lachen. Archiv

Wülfrath. Konsequentes Handeln trägt Früchte: Das belege die erste Standortbilanz der Stadtwerke Wülfrath. Wie groß der Beitrag eines kleinen Unternehmens für die Lebensqualität am Standort sein kann, zeige die Analyse des unabhängigen Beratungshauses Eckart & Partner GmbH, so Stadtwerke-Chef Arne Dorando. Demnach blieben von jedem Euro, den Kunden an die Stadtwerke für Energie- und Wasserlieferungen zahlen, 63 Cent in Stadt und Umfeld, in Form von Aufträgen an heimische Betriebe, Löhnen und Gehältern, Energiebezügen aus der Region sowie Steuern, Abgaben und Gewinnausschüttungen.

Relevanz des Unternehmens in Euro und Cent ermittelt

„Wir konzentrieren unsere Unternehmensstrategie auf die Entwicklung unserer Heimatregion. Denn darin liegt nicht nur die Zukunft der Bürger sowie der Kommune, sondern auch die unseres Unternehmens“, sagte Arne Dorando. „Jetzt haben wir erstmals ermitteln lassen, welche Relevanz wir für die Region in Euro und Cent wirklich haben“, so der Stadtwerke-Chef weiter. Fast zwei Drittel der Umsatzerlöse der Stadtwerke (63 Prozent) blieben an Ort und Stelle.

Im Detail entfielen 14,5 Prozent auf Investitionen und Aufträge in der Region. Weitere 5,6 Prozent seien Steuern, Abgaben und Gewinnausschüttungen an die Kommune. Auch sie blieben hier. Hinzu kämen Löhne, Gehälter und Altersbezüge in Höhe von 8,5 Prozent. 34,8 Prozent seien für Energiebezüge aus heimischen Gefilden, 37 Prozent für Ausgaben außerhalb der Region.

Aufträge bei Baumaßnahmen vergeben die Stadtwerke vornehmlich an Unternehmen aus der näheren Umgebung. „Wir arbeiten gut und gerne mit dem lokalen Handwerk und regionalen Fachfirmen zusammen“, versicherte Arne Dorando. Im vergangenen Jahr habe das Unternehmen etwa Investitionen in die Netzmodernisierung in Höhe von mehr als einer Millionen Euro getätigt. Insgesamt waren 2016 bei den Stadtwerken 27 Menschen beschäftigt. Durch ihr Handeln sicherten sie indirekt oder mittelbar weitere 31 Arbeitsplätze in Wülfrath und Umgebung.

Zur Lebensqualität und einer intakten Gesellschaft leisteten Vereine und Institutionen einen großen Beitrag. „Ihre Angebote sind nur möglich durch viele ehrenamtliche Helfer“, meint Arne Dorando, „dieses Engagement für die Gesellschaft ist vorbildlich und wichtig. Deshalb unterstützen wir es.“ Mit 25 747 Euro haben die Stadtwerke Wülfrath im Jahr 2016 Vereine und Einrichtungen gefördert, davon flossen 11 092 Euro in die Kultur und Stadtfeste, 8995 Euro in Bildung und Soziales sowie 5660 Euro in den Sport. AR

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