Die Lokalredaktion hat den Bericht vor der Veröffentlichung der Stadt vorgelegt, und um eine Stellungnahme gebeten.

Wülfrath. Sozialamtsleiter Mike Flohr und die stellvertretende Dezernentin Michaele Berster haben sich die Unterkunft daraufhin angesehen. Beide sind sich einig: „Hier muss dringend etwas getan werden“. Flohr und Berster versichern, dass sich der Hausmeister sonst gut um das Gebäude kümmere und regelmäßig nachsehe. Allerdings sei der Hausmeister gerade einige Wochen im Urlaub.

Im Prinzip seien die Bewohner für die Sauberkeit selbst verantwortlich. Die Stadt stelle ihnen Unterkunft, Waschgelegenheit und wenn es sein muss, auch Betten oder Schränke. In der Unterkunft seien ausschließlich junge Männer untergebracht. „Im Gegensatz zu anderen Städten, wo sich die Bewohner tagsüber nicht in den Einrichtungen aufhalten dürfen, sehen wir das nicht so streng“, sagt Flohr.

Flohr und Bester betonen, es sei immer das Ziel der Stadt, auch die Bewohner der Obdachlosenunterkunft wieder in normale Wohnungen zu vermitteln. Betreut werden sie auch von einer städtischen Sozialarbeiterin, die sich aber auch noch um andere Fälle kümmern muss. In jedem Fall werde noch einmal mit dem Putzdienst geredet. Die Stadt hat schon seit geraumer Zeit ein Unternehmen beauftragt, das dort reinigen soll. „Wir werden die Putzintervalle erhöhen“, sagt Berster.

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