Mitglieder der Fraktion informierten am Samstag am Einkaufszentrum Rosenhügel die Bürger über ihre Idee und deren Vorzüge.

Die SPD-Ratsmitglieder Matthais Gohr (v.r.), Rainer Hübinger, Anton Conze und Ute Meulenkamp erläutern die Pläne zur Lage der Bushaltestellen an der Hohenbruchstraße.
Die SPD-Ratsmitglieder Matthais Gohr (v.r.), Rainer Hübinger, Anton Conze und Ute Meulenkamp erläutern die Pläne zur Lage der Bushaltestellen an der Hohenbruchstraße.

Die SPD-Ratsmitglieder Matthais Gohr (v.r.), Rainer Hübinger, Anton Conze und Ute Meulenkamp erläutern die Pläne zur Lage der Bushaltestellen an der Hohenbruchstraße.

Ulrich Bangert

Die SPD-Ratsmitglieder Matthais Gohr (v.r.), Rainer Hübinger, Anton Conze und Ute Meulenkamp erläutern die Pläne zur Lage der Bushaltestellen an der Hohenbruchstraße.

Neviges. „Unser Ziel ist es, einen sechswöchigen Probebetrieb zu bekommen, damit die ÖPNV-Nutzer und die Anwohner mitkriegen, welche Möglichkeiten die Verlegung der Bushaltestellen an der Hohenbruchstraße mit sich bringen.“ Zusammen mit weiteren Nevigeser SPD-Ratsmitgliedern erläuterte Matthias Gohr die Pläne seiner Partei zu einer neuen Platzierung der Bushaltestellen. Statt der heutigen Haltebucht soll ein Buskap in der Nähe der Goethestraße eingerichtet werden, eine zweite Haltemöglichkeit am Einmündungsbereich zur Straße Am Rosenhügel. „Damit würde zu einem die Goethestraße und die Leute oben am Berg besser angeschlossen werden, zum anderen wäre das neue Einkaufszentrum Am Rosenhügel besser angeschlossen“, argumentierte Gohr.

Geschätzte Kosten von 50 000 Euro ließen ersten Anlauf scheitern

Vor dem Edeka-Laden in eben diesem Geschäftszentrum warben die Genossen trotz Eiseskälte bei den Passanten für ihre Idee. SPD-Fraktionsvorsitzender Rainer Hübinger erinnerte daran, dass seine Partei bereits vor einiger Zeit einen entsprechenden Vorschlag gemacht hatte. „Damals scheiterte es wegen der geschätzten Kosten von 50 000 Euro. Nun steht die völlige Sanierung der Hohenbruchstraße an. Wenn alles erneuert wird, fallen keine Extrakosten an.“

Von der derzeitigen Bushaltestelle in der Mitte der Hohenbruchstraße zu dem Einkaufszentrum gibt es einen Trampelpfad, der sich nicht zu einem richtigen Weg ausbauen lässt. „Zum einen handelt es sich um ein Privatgrundstück, zum anderen ist die Neigung zu steil, für Rollstühle und Rollatoren nicht geeignet“, hatte sich Ute Meulenkamp kundig gemacht. Die Ratsfrau und Einzelhändlerin in der Nevigeser Innenstadt sieht die Notwendigkeit, das Einkaufszentrum besser anzuschließen, auch wenn sie feststellen musste, das seit der Ansiedlung von Edeka, Aldi, dm, einer Reinigung und eines Fitnessstudios am Rande des Siepens weniger Kunden ins Zentrum kommen.

Grundschulvertreter und Anwohner lehnten Pläne ab

Die Pläne zur Verlegung der Bushaltestelle wurden bereits vor einem halben Jahr im Rahmen einer Bürgerinformation vorgestellt. Die Anwohner und die Vertreter der beiden anliegenden Grundschulen lehnten sie ab. Sie befürchten ein Fehlverhalten der Autofahrer an den Buskaps, eine Lärmerhöhung an der Sonnenschule sowie eine Kostenerhöhung bei der Kurzstrecke wegen der zusätzlichen Haltehalte – und das alles für eine Wegersparnis von 150 Metern. Anderseits werden mehrere Elemente zur Verkehrsberuhigung in die Hohenbruchstraße eingebaut. Die Fahrbahnbreite wird von neun auf 6,50 Meter verringert, was dem Charakter der Tempo-30-Zone mehr entsprechen wird als der heutige Zustand.

In der morgigen Sitzung des Bezirksausschusses Neviges hoffen die SPD-Mitglieder, eine Mehrheit für einen Probebetrieb zu finden.

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