Ohne Investition und Risiko kommen Hausbesitzer ab sofort an eine Anlage. Die Stadtwerke machen es möglich.

Ohne Investition und Risiko kommen Hausbesitzer ab sofort an eine Anlage. Die Stadtwerke machen es möglich.
Bis zu 10 000 Dächer im Stadtgebiet kommen laut Stadtwerken für eine Photovoltaikanlage in Frage. Symbol

Bis zu 10 000 Dächer im Stadtgebiet kommen laut Stadtwerken für eine Photovoltaikanlage in Frage. Symbol

Der Velberter Bürgermeister Dirk Lukrafka (l.) und Stadtwerke-Geschäftsführer Stefan Freitag weihten im März 2016 die Solaranlage auf dem Dach der Stadtwerke ein. Archiv

Archiv/dpa/Müller, Bild 1 von 2

Bis zu 10 000 Dächer im Stadtgebiet kommen laut Stadtwerken für eine Photovoltaikanlage in Frage. Symbol

Velbert. Die Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach schreckt Hausbesitzer oft aus zwei Gründen ab: Die Investition ist hoch und die Technik komplex. Doch an dieser Stelle kommen jetzt die Stadtwerke Velbert ins Spiel. „Wir haben uns überlegt: Wenn wir den Leuten diese beiden Sorgen nehmen können, haben wir ein super Angebot“, sagt Stadtwerke-Chef Stefan Freitag. Nun schielt die Stadttochter auf – nach eigenen Schätzungen – bis zu 10 000 Dächer im Stadtgebiet, die für eine Anlage infrage kommen.

Die Planung und den Aufbau übernehmen die Stadtwerke

Den Bürgern soll ihr Beitrag zur Energiewende dabei so leicht wie möglich gemacht werden. „Die Stadtwerke Velbert sind die Kümmerer“, versichert Projektleiter Salvatore Prestipino. Die Dienstleister übernehmen für ihre Kunden die individuelle Planung, die Bereitstellung der Anlage, den professionellen Aufbau, die lebenslange Wartung, die Versicherung und die Anmeldung.

Ohne Investition und Risiko kommen Hausbesitzer ab sofort an eine Anlage. Die Stadtwerke machen es möglich.
Bis zu 10 000 Dächer im Stadtgebiet kommen laut Stadtwerken für eine Photovoltaikanlage in Frage. Symbol

Bis zu 10 000 Dächer im Stadtgebiet kommen laut Stadtwerken für eine Photovoltaikanlage in Frage. Symbol

Der Velberter Bürgermeister Dirk Lukrafka (l.) und Stadtwerke-Geschäftsführer Stefan Freitag weihten im März 2016 die Solaranlage auf dem Dach der Stadtwerke ein. Archiv

Bahrmann, Bild 1 von 2

Der Velberter Bürgermeister Dirk Lukrafka (l.) und Stadtwerke-Geschäftsführer Stefan Freitag weihten im März 2016 die Solaranlage auf dem Dach der Stadtwerke ein. Archiv

Die Anlage bleibt im Besitz der Stadtwerke, der Hausbesitzer wird lediglich zum Betreiber. Für eine Laufzeit von 20 Jahren zahlt der Kunde eine monatliche Vergütung an die Stadtwerke, dann wechselt die Anlage den Besitzer. Unterm Strich soll das Dach jedoch für den Nutzer in den meisten Fällen nicht nur eine CO2-Ersparnis, sondern auch eine finanzielle Erleichterung bedeuten.

Beispielrechnung: Bei einem Jahresstromverbrauch von 5000 Kilowatt und einem Bruttostrompreis von 29,21 Cent pro Kilowattstunde kann der Nutzer trotz der Gebühr von 61,88 Euro im Monat auf die Gesamtlaufzeit der Anlage (25 Jahre) unterm Strich rund 9200 Euro sparen.

Entscheidende Faktoren für die Ersparnis sind jedoch die Ausrichtung und Neigung des Daches sowie das Nutzungsverhalten im Haus. Wer mittags nämlich gar keinen Strom verbraucht, wenn die Sonne auf das Dach scheint, profitiert wenig von der eigens eingefangenen Energie. Dann bietet sich eher ein Stromspeicher an, den die Stadtwerke für eine höhere Monatsgebühr ebenso installieren.

Welcher finanzielle Nutzen jeder Hausbesitzer individuell hat, ergibt sich erst nach dem Besuch eines Experten. „Dass es gar nicht wirtschaftlich ist, ist selten“, sagt Vertriebsleiter Bert Gruber. Erste Anlaufstelle für Interessierte ist die Internetseite solarpaket-velbert.de. Dort kann sich jeder mit dem Solarrechner die eigene erwartete Ersparnis grob errechnen lassen und direkt ein Angebot anfordern. In einem ersten Schritt besteht die Möglichkeit, den Stadtwerken bereits online Fotos von den Gegebenheiten des Hauses zuzusenden.

Eine Möglichkeit, sich persönlich zu informieren, bieten die Stadtwerke am Samstag, 11. März, von 9 bis 13 Uhr im Kundencenter an der Friedrichstraße 163 an. Dort können sich Interessierte individuell beraten lassen. Um Anmeldung wird unter Telefon 02051/98 81 30 gebeten.

„Wir wollen Motor für die Energiewende vor Ort sein“, sagt Stadtwerke-Chef Stefan Freitag. Mit einer Photovoltaikanlage lässt sich die CO2-Emission um rund 67 Prozent senken. Die Stadtwerke selbst gehen mit gutem Beispiel voran und betreiben bereits vier eigene Anlagen auf Dächern im Stadtgebiet: am eigenen Hauptsitz, an Sonnen- und Rebenbogenschule in Neviges und in Langenhorst.

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