Realschule und Gymnasium schließen Kooperationsvertrag.

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Schulleiter des Gymnasiums, Axel Plitsch (l.), und Schulleiter der Realschule, Peter Gembach (r.), unterzeichnen den Kooperationsvertrag. Im Hintergrund (v.l.) stehen die Schülervertreter Kathie Petres, Melisa Korkmaz und Julia Eckgold.

Schulleiter des Gymnasiums, Axel Plitsch (l.), und Schulleiter der Realschule, Peter Gembach (r.), unterzeichnen den Kooperationsvertrag. Im Hintergrund (v.l.) stehen die Schülervertreter Kathie Petres, Melisa Korkmaz und Julia Eckgold.

Simone Bahrmann

Schulleiter des Gymnasiums, Axel Plitsch (l.), und Schulleiter der Realschule, Peter Gembach (r.), unterzeichnen den Kooperationsvertrag. Im Hintergrund (v.l.) stehen die Schülervertreter Kathie Petres, Melisa Korkmaz und Julia Eckgold.

Neviges/Langenberg. Die Heinrich-Kölver-Realschule und das Gymnasium Langenberg machen gemeinsame Sache: Die Schulleiter Peter Gembach und Axel Plitsch haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, der beispielsweise die Erleichterung des Übergangs von der Realschule zum Gymnasium zum Ziel hat.

Der Vertrag soll kein bloßes Papier mit theoretischen Inhalten sein, sondern ganz praktisch gelebt werden: Hospitanzen, Kennenlernkurse, frühzeitige Beratungen – eine ganze Palette an Maßnahmen ist vorgesehen, um den Schülern den Übergang zu erleichtern. „Die Schüler sollen auf dem Weg des Wechsels begleitet werden“, sagt Realschulleiter Gembach.

In Schnupperkursen sollen sich Schüler und Lehrer kennen lernen

Die Schüler, die am Ende der zehnten Realschulklasse die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe erhalten, sollen betreut werden. Dafür wird ein Bündel unterschiedlicher Maßnahmen geschnürt. So können die Schüler, die im kommenden Jahr ans Gymnasium gehen, in Drei-Tage-Kursen gymnasiale Luft schnuppern – schwerpunktmäßig in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch.

Gembach betont, dass das auch eine Phase des Kennenlernens ist. „Zum einen sieht die neue Schule, auf welchem Niveau ihre neuen Schüler sind. Zum anderen haben die Schüler die Chance zu erkennen, welche Erwartungen an sie geknüpft werden“, sagt Gembach.

Axel Plitsch, Leiter des Gymnasiums, verhehlt nicht, dass der Kooperationsvertrag auch ein Ergebnis der anhaltenden Gesamtschul-Diskussionen ist. „So war Langenberg für Realschüler in der Vergangenheit eher eine Wüste.“ Eine fehlende zweite Fremdsprache sei ein Hindernis für einen Wechsel gewesen. „Doch da gibt es mittlerweile Möglichkeiten.“ Plitsch verweist darauf, dass mit Spanisch, das erst ab der Oberstufe angeboten wird, ein Neustart auch für neue Schüler möglich ist. „Wir haben mittlerweile drei Spanisch-Lehrer“, so Plitsch.

Der Rektor des Gymnasiums ist optimistisch, dass durch die Kooperation mehr motivierte Realschüler aus Tönisheide nach Langenberg wechseln. Plitsch: „Das erhöht die Möglichkeit, das Kursangebot in der Oberstufe zu erweitern.“

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