SPD-Fraktion begrüßt mehrheitliche Ratsentscheidung.

Velbert. In der jüngsten Ratssitzung wurde auf Grundlage eines Antrags der SPD und mit Hilfe aller anderen Fraktionen, mit Ausnahme der CDU und von Bürgermeister Dirk Lukrafka (CDU), beschlossen, dass das Jugendparlament ab den nächsten Sommerferien starten kann.

Zuvor hatte Steven Schiwy, Sprecher des Schülerparlaments, den Ratsmitgliedern den Vorschlag gemacht, sein Gremium durch Satzungsänderung in ein Jugendparlament umzuwandeln. Demnach sollen künftig Delegierte zwischen zehn und 24 Jahren mit Erstwohnsitz in Velbert dem Gremium angehören. Alle weiterführenden Schulen im Stadtgebiet entsenden, ihrer Schülerzahl entsprechend, eine bestimmte Anzahl an Delegierten. Zudem werden fünf Mandate an Velberter Jugendliche vergeben, die keine Schule in Velbert besuchen. Wählen können das Jugendparlament alle Velberter, die zum Stichtag 15. Oktober, zwischen zehn und 24 Jahre alt sind.

Nach einer einstündigen Diskussion, bei der die CDU ihre Bedenken äußerte und sich gegen den Antrag positionierten, wurde mit der Mehrheit der übrigen Fraktionen dem Wunsch des Schülerparlaments entsprochen.

„Wir von der SPD freuen uns, unserer Jugend die Möglichkeit zu geben, sich politisch Gehör zu verschaffen und mit ihren eigenen Ideen unsere Stadt zu einem schöneren und besseren Velbert zu machen,“ so Fraktionsvorsitzender Rainer Hübinger in einer entsprechenden Mitteilung. Auch bei der Fraktion von Velbert anders ist die Freude über das Votum pro Jugendparlament groß. Schließlich habe die Wählergemeinschaft schon vor gut zehn Jahren einen entsprechenden Antrag gestellt, sei aber damals im Stadtparlament damit gescheitert. HBA

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